BMG-Mitarbeiter Nehar Nurlu holt dreimal Gold bei Weltspielen der Organtransplantierten

2. September 2015. Bei den Weltspielen der Organtransplantierten im argentinischen Mar del Plata hat BMG-Mitarbeiter Nehar Nurlu drei Goldmedaillen errungen. Der 50-Jährige liefert damit einen Beleg für die Wichtigkeit der Organspende sowie der Transplantationsmedizin.

Das Bundesgesundheitsministerium begrüßt einen echten Weltmeister zurück in seinen Reihen. Mitarbeiter Nehar Nurlu hat bei den 20. Weltspielen der Organtransplantierten gleich drei Goldmedaillen errungen. Der 50-jährige siegte im 5000-Meter-Lauf und verwies die Konkurrenz auch über die Distanzen von 400 und 800 Metern auf die Plätze. Damit knüpfte Nurlu an seine starken Leistungen bei den letztjährigen Europameisterschaften im polnischen Krakau an und übertraf sie in den Mittelstreckendisziplinen sogar. "10 Monate Training waren nicht umsonst gewesen, Fleiß, Disziplin und Ausdauer zahlen sich immer aus. Ich danke meiner Familie, meinen Freunden und Arbeitskolleginnen und -kollegen für Ihre Unterstützung", so Nurlu. 

Ich gratuliere unserem Mitarbeiter Nehar Nurlu zu seinen drei Goldmedaillen und danke ihm für seinen Einsatz für das wichtige Thema Organspende. Mit seinen eindrucksvollen sportlichen Erfolgen zeigt er, dass auch nach einer Organtransplantation ein sportlich aktives Leben möglich ist.

Bunndesgesundheitsminister Hermann Gröhe

1991 rettete eine Lebertransplantation dem Kölner das Leben. Heute führt Nurlu ein fast normales Leben und möchte die öffentliche Wahrnehmung der Organspende erhöhen.

Seit 1978 finden die World Transplant Games statt – üblicherweise im Zweijahresrhythmus. Was damals im Vereinigten Königreich seinen Anfang nahm, feierte 2015 seine Südamerika-Premiere und vereinte Athletinnen und Athleten aus 69 Ländern. Dabei ging es im argentinischen Mar del Plata nicht nur um das sportliche Kräftemessen. Die World Transplant Games dienen auch als Beleg für die Erfolgsgeschichte der Transplantationsmedizin und die Bedeutung der Organspende. Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützte alle deutschen Athletinnen und Athleten mit einem Reisekostenzuschuss.