Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach besucht die Teddy-Sprechstunde der Charité

7. Mai 2015. Endlich war es wieder soweit: Die Pforten des Teddybär-Krankenhauses im Berliner Charité Campus Virchow-Klinikum öffneten sich und Kinder können gemeinsam mit ihren kranken oder verletzten Kuscheltieren in die Teddy-Sprechstunde der Charité kommen. Das Motto lautet in diesem Jahr "Erdbeeren statt Gummibär – gesundes Essen ist nicht schwer".

Die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach nutzte am 7. Mai 2015 die Gelegenheit, um Kinder und Kuscheltiere bei ihrem Besuch in der Teddy-Sprechstunde zu begleiten.

Mit der Wahl des diesjährigen Mottos greift das Teddybärkrankenhaus ein wichtiges Thema für die Kindergesundheit auf. Die Förderung einer ausgewogenen Ernährung auch im Kindes- und Jugendalter ist ein zentrales Handlungsfeld des Gesetzentwurfs zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention, welcher derzeit in Bundesrat und Bundestag beraten wird. So sollen u.a. die Gesundheitsuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen zukünftig verstärkt auch gesundheitliche Belastungen und Risikofaktoren, wie etwa unausgewogene Ernährung, erfassen und eine entsprechende präventionsorientierte Beratung beinhalten.

Zum Hintergrund:

Studenten und Studentinnen der Human- und Zahnmedizin, der Pharmazie und Auszubildende der Krankenpflege laden Kinder im Vorschulalter in das Teddybär-Krankenhaus ein und versuchen, ihnen spielerisch die Angst vor Ärzten und Ärztinnen, Krankenhäusern, medizinischen Apparaten und Methoden zu nehmen. Solche ehrenamtlichen studentischen Projekte gibt es an fast allen medizinischen Fakultäten in Deutschland. Insgesamt gibt es seit über zehn Jahren Teddybär-Krankenhäuser in Deutschland, inzwischen an fast allen medizinischen Fakultäten. Die Idee stammt ursprünglich aus Schweden und war so erfolgreich, dass sie sich inzwischen in viele Länder weltweit ausgebreitet hat.