EU-Ministerkonferenz zu Antibiotika-Resistenzen

9./10. Februar 2016. Vom 9.-10. Februar 2016 findet unter der niederländischen Ratspräsidentschaft in Amsterdam eine EU-Ministerkonferenz zu Antibiotika-Resistenzen statt. Staatssekretär Lutz Stroppe nimmt am 10. Februar 2016 für das Bundesgesundheitsministerium teil.

Foto: Gruppenfoto der EU-Ministerkonferenz zu Antibiotika-Resistenzen

Quelle: Bildquelle: BMG/Fordyce

Foto: Staatssekretär Lutz Stroppe bei der Konferenz

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Kein Staat kann den weltweiten Anstieg von Antibiotika-Resistenzen alleine aufhalten. Deshalb ist es wichtig, dass das Thema auf der internationalen Agenda bleibt und wir in Europa sowie international an einem Strang ziehen. Auch aus diesem Grund haben wir die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen zu einem zentralen Thema der G7-Präsidentschaft im letzten Jahr gemacht. Dabei verfolgen wir gemeinsam mit unseren Partnern den "One-Health"-Ansatz.

Staatssekretär Lutz Stroppe

Seit 2011 gibt es einen EU-Aktionsplan zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen. Darüber hinaus hat die 68. Weltgesundheitsversammlung 2015 einstimmig einen Globalen Aktionsplans zu Antibiotika-Resistenzen verabschiedet, in dem alle Mitgliedstaaten der WHO dazu aufgerufen werden, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen nationalen Aktionsplan zu formulieren. Hier ist Deutschland bereits mit der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) 2020 vorangegangen.

Ziel der Konferenz ist es, Lücken in den Maßnahmen der EU gegen Antibiotika-Resistenzen zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die EU-Mitgliedstaaten sind aufgefordert, Beispiele für Maßnahmen auf nationaler Ebene zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen vorzustellen.

Staatssekretär Lutz Stroppe sprach mit Pharma Fakten über die Ziele und aktuellen Aktionspläne in der europäischen Gesundheitspolitik.
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