Meldungen 2016

Organspende kann Leben retten!

22. Februar 2016

Gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Schauspielerin Annette Frier wurde in Berlin der Sat.1-Organspendefilm "Zwei Leben. Eine Hoffnung." vorgestellt. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie belastend die Situation für Betroffene und Angehörige ist, die verzweifelt auf ein Organ warten.

Bild 1 von 6: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit der Hauptdarstellerin Annette Frier

Quelle: BMG/Schinkel

Bild 2 von 6: v.l.n.r.: Kaspar Pflüger (Sat.1-Geschäftsführer), Angela Ipach (Junge Helden e.V.), Annette Frier (Hauptdarstellerin), Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Dr. Axel Rahmel (DSO)

Quelle: BMG/Schinkel

Bild 3 von 6: v.l.n.r.: Schauspieler/innen Valentino Fortuzzi (Frank), Annette Frier (Ärztin Dr. Hellweg) und Barbara Prakopenka (Dafina)

Quelle: BMG/Schinkel

Bild 4 von 6: SAT.1-Moderator Matthias Killing führte durch die anschließende Diskussionsrunde mit Dr. med. Axel Rahmel von der DSO, Produzent Joachim Kosack,...

Quelle: BMG/Schinkel

Bild 5 von 6: ...Hauptdarstellerin Annette Frier, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Angela Ipach von den "Jungen Helden" und SAT.1-Geschäftsführer Kaspar Pflüger.

Quelle: BMG/Schinkel

Bild 6 von 6: v.l.n.r.: Moderator Matthias Killing, Wolfgang Oppenrieder (Redakteur SAT.1), Joachim Kosack und Martin Bromber (Produzent, UFA-Fiction), Dr. Axel Rahmel (DSO), Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Hauptdarstellerin Annette Frier, Richard Huber (Regie), Schauspielerin Barbara Prakopenka, Schauspieler Valentinoi Fortuzzi, Benedikt Röskau (Drehbuch), Kaspar Pflüger (Sat.1-Geschäftsführer), Angela Ipach (Junge Helden e.V.)

Quelle: BMG/Schinkel

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Organspende kann Leben retten. Alle 8 Stunden stirbt in Deutschland ein Mensch, weil kein passendes Organ gefunden wird. Das heißt umgekehrt: Jeden Tag könnten drei Menschenleben gerettet werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich mehr Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen und ihre persönliche Entscheidung in einem Organspendeausweis festhalten. Der Sat.1-Spielfilm „Zwei Leben. Eine Hoffnung.“ zeigt eindrucksvoll, wie belastend die Situation für Betroffene und Angehörige ist, die verzweifelt auf ein Organ warten. Er trägt auf bewegende Weise dazu bei, Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema zu schaffen."

Im Sat.1-Spielfilm "Zwei Leben. Eine Hoffnung." kämpft die Transplantationschirurgin Dr. Hellweg (Annette Frier) um das Leben zweier junger Patienten – der 17-jährige Frank bereitet sich gerade auf seine bevorstehende OP vor während es bei der 17-jährigen Dafina zu Komplikationen kommt. Ihr Körper stößt die Spenderleber ab und das Mädchen hat nur noch wenige Stunden zu leben, wenn nicht sofort ein weiteres Spenderorgan für sie gefunden wird. Plötzlich steht Dr. Hellweg vor der schwersten Entscheidung ihrer beruflichen Laufbahn. Sehen Sie hier den Trailer

Bereitschaft zur Organspende hoch

In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2014 geben fast drei Viertel (71 %) der Menschen in Deutschland an, dass sie zu einer Organspende grundsätzlich bereit sind. Doch nur jeder Dritte (35 %) dokumentiert seine Entscheidung in einem Organspendeausweis. Deshalb ist Information und sachliche Aufklärung ein ganz entscheidender Punkt. Dazu leistet der Sat1-Spielfilm "Zwei Leben. Eine Hoffnung." und der Themenabend zur Organspende am 8. März einen wichtigen Beitrag. Für viele Menschen, die auf eine Organspende warten, entscheidet diese über Leben oder Tod. Jeder kann durch einen Unfall oder eine Krankheit plötzlich in die Situation geraten, auf eine Organ- oder Gewebespende angewiesen zu sein. Daher ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen mit diesem Thema befassen und ihre persönliche Entscheidung in einem Organspendeausweis festhalten. Den Organspendeausweis finden Sie hier.

Informationen und Blog zur Organspende

Seit 2012 sind die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, allen Versicherten alle zwei Jahre einen Organspendeausweis und grundlegende Informationen rund um die Organspende zuzuschicken. Darüber hinaus informieren das Bundesministerium für Gesundheit und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Informationsmaterial wie Broschüren und im Internet unter www.organspende.info über das wichtige Thema Organspende. Über das Infotelefon Organspende erhalten Sie unter 0800 – 90 40 400 kostenlos von Montag bis Freitag (9-18 Uhr) informationen rund um die Organspende.

Im Blog "Organspende-Geschichten" teilen Menschen ihre Meinungen und Erfahrungen zum Thema. So zum Beispiel die 19-jährige Julia R., der eine Lebertransplantation das Leben rettete. Und auch Sie können auf www.organspende-geschichten.de über Ihre persönlichen Erlebnisse oder Standpunkte berichten.  

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