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Einstieg und erste Schritte

Auf der Grundlage der krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft und der von den Gesetzlichen Krankenkassen  geförderten Handlungsfelder bieten sich zum Einstieg die folgenden Themen an:

  • Arbeitsbedingte körperliche Belastungen, Rückengesundheit
  • Ernährung, Betriebsverpflegung
  • Psychosoziale Belastungen (Stress)
    • Förderung individueller Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz
    • Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung
  • Rauchfrei im Betrieb
  • Suchtmittelkonsum

Daneben sollten auch die folgenden Bereiche zunehmend beachtet werden:

Gesundheitsmanagement Wie mache ich Betriebliche Gesundheitsförderung zu einem festen Bestandteil des Managements?
Kommunikationsstrategien Wie kommuniziere ich die Ziele und Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung?
Demografie Wie organisiere ich die Arbeit in meinem Unternehmen entsprechend den verschiedenen Bedürfnissen der Beschäftigten?
Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wie kann ich privat belasteten Beschäftigten entgegenkommen?

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Entscheidend für die Themenauswahl sind aber vor allem die Bedürfnisse Ihres Unternehmens und Ihrer Beschäftigten!

Tipp: Laden Sie ein kleines Team ein und diskutieren Sie das Thema. Dabei hat es sich als sinnvoll erwiesen, dieses Team möglichst "bunt" zusammenzusetzen: Sie, Personalleitung, die Beschäftigten, Betriebsärzte, Sozialberater und andere Betriebsangehörige. Wenn Sie ein kleines Unternehmen sind, reicht es auch, wenn Sie sich mit nur einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter besprechen. Sie können auch regelmäßige Sitzungstermine nutzen, in die Sie das Thema einbinden.

Vielleicht finden Sie auch befreundete Unternehmen in räumlicher Nähe mit denen Sie das Thema gemeinsam angehen können!

Dabei sollten Sie einen wichtigen Hinweis nicht übersehen: „Gesundheit“ entsteht nicht von heute auf morgen. Seien Sie geduldig und nehmen Sie auch Rückschläge in Kauf. Gesundheit im Unternehmen umfasst viele Bereiche! Dazu brauchen Sie einen langen Atem und viel Durchhaltevermögen. Und Sie sollten Prioritäten setzen. Es geht nicht alles auf einmal!

Tipp: Rufen Sie die Krankenkasse an, bei der viele Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versichert sind. Sprechen Sie mit den zuständigen Verantwortlichen für die Betriebliche Gesundheitsförderung und bitten Sie um Unterstützung. Krankenkassen finanzieren solche Leistungen und haben Expertinnen und Experten, die sie beraten können.

Mit wem sollten Sie reden:

Im Prinzip können Sie zwei Arten von Kontakten unterscheiden:

  1. Die Sozialversicherungsträger: Krankenversicherung, Unfallversicherung
  2. (Kommerzielle) Dienstleister: Gesundheitszentren, Ernährungsberater, Institute für Betriebliche Gesundheitsförderung etc.

Beide Partner sind für das Thema wichtig!

Vorteile der Anbieter:

Sozialversicherungsträger:

zumeist kostenneutrale Angebote

qualitätsgesicherte Maßnahmen

  (Kommerzielle) Dienstleiter:

schnelle Hilfe

Abrechnung mit Kostenträgern wird übernommen oder konkrete
Hilfestellungen werden gegeben

Nachteile der Anbieter

Sozialversicherungsträger:

abhängig von der Versichertenlandschaft im Unternehmen 

(Kommerzielle) Dienstleiter:

Kosten variieren je nach Dienstleister

Qualität der Anbieter und deren Leistungen ist schwer zu durchschauen

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