Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Gemeinsame Verantwortung der G20-Partnerländer für die globale Gesundheit"

Erstes Treffen der G20-Gesundheitsministerinnen und -minister

Berlin,  1. Dezember 2016

Anlässlich des heutigen Beginns der deutschen G20-Präsidentschaft erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Ich freue mich, dass die globale Gesundheit nach der deutschen G7-Präsidentschaft nun auch zu einem Schwerpunkt der G20-Präsidentschaft unseres Landes wird. Mit dieser Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die globale Gesundheitspolitik zu einem Markenzeichen der internationalen Verantwortung unseres Landes. Im Gesundheitsbereich gehen wir weltweite Herausforderungen an: Dazu gehört die Verbesserung des globalen Gesundheitskrisenmanagements, die Stärkung von Gesundheitswesen in ärmeren Staaten und der gemeinsame Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Deutschland hat in den letzten Jahren beim Gesundheitskrisenmanagement und im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen im Rahmen der WHO, der EU und der G7 eine Vorreiterrolle eingenommen, die große internationale Anerkennung findet. Ich werde meine G20-Amtskolleginnen und -kollegen für den 19. und 20. Mai 2017 nach Berlin einladen. Mit diesem ersten Treffen der G20-Gesundheitsministerinnnen und -minister setzen wir ein deutliches Zeichen für unsere gemeinsame Verantwortung. Nur gemeinsam können wir die Welt besser auf künftige Gesundheitskrisen vorbereiten. Deshalb wollen wir bei dem Treffen in Berlin zusammen eine Simulationsübung durchführen, um wichtige Erkenntnisse für die Abstimmung im Krisenfall zu gewinnen und für den Ernstfall noch besser vorbereitet zu sein."

Deutschland übernimmt heute am 1. Dezember 2016 für ein Jahr den Vorsitz der "G20". Die G20 ist das zentrale Forum zur internationalen Zusammenarbeit der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Zu den G20 gehören die Länder Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei, die USA sowie die EU.