Fragen und Antworten zum Ideenwettbewerb Blockchain

Mit einem Ideenwettbewerb suchen wir die besten Anwendungskonzepte für Blockchain-Technologien im deutschen Gesundheitswesen. Hier finden Sie Fragen und Antworten zum Wettbewerb, der Bewerbung und der Zukunftswerkstatt.

Ideen können bis zum 10. Dezember 2018 (18:00 Uhr) eingereicht werden. Seinen Abschluss findet der Wettbewerb mit einer Zukunftswerkstatt am 27. Februar 2019, auf der die Preisträger ermittelt und bekanntgegeben werden.

Die Teilnahme ist möglich für interessierte Einrichtungen (beispielsweise universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen, Start-ups, Unternehmen), interdisziplinäre Teams und Einzelpersonen. Teilnahmeberechtigt sind volljährige natürliche und juristische Personen.

Bereits existierende Konzepte können ebenfalls eingereicht werden. Konkrete, bereits am Markt erhältliche Produkte sind jedoch nicht Gegenstand des Wettbewerbs.

Die Urheberrechte der eingereichten und vorgestellten Ideen verbleiben ausnahmslos beim natürlichen Urheber.

Die schriftlich eingereichten Informationen werden vertraulich behandelt und nicht veröffentlicht. Im Rahmen des Auswahlprozesses werden die Konzepte allerdings einem Expertengremium zur Verfügung gestellt. Am Ende des Wettbewerbs sollen ausgewählte Ideen von den Ideengeberinnen und Ideengebern im Rahmen einer Zukunftswerkstatt öffentlich präsentiert werden. Die Ideen bzw. Konzepte der durch die Jury ausgewählten Preisträger werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesgesundheitsministeriums öffentlich kommuniziert und vorgestellt; dazu erfolgt eine gesonderte Abstimmung der Inhalte.

Es gibt keine technischen Vorgaben hinsichtlich der Konzeption der technischen Umsetzung. Architektur und das/die verwendeten Blockchain-Protokolle können frei gewählt werden.

Es besteht die Möglichkeit sich im Rahmen einer späteren Veranstaltung (sog. Zukunftswerkstatt) mit Expertinnen und Experten zum Ideenkonzept und darüber hinaus zu weiteren Themen auszutauschen. Damit kann zum einen das eigene Konzept verfeinert werden und zum anderen besteht die Möglichkeit das persönliche Netzwerk zu erweitern. Auch die Bekanntheit der eigenen Idee und der einreichenden Organisation im Bereich Blockchain und Gesundheit kann damit erhöht werden. Nicht zuletzt erhalten die besten Ideenkonzepte ein Preisgeld.

1.    Preis: 15.000 €
2.    Preis: 10.000 €
3.    Preis: 5.000 €

Die Preisgelder werden als sogenannte De-minimis-Beihilfen ausgezahlt. Eine Auszahlung bei Überschreitung der relevanten Förderregularien ist nicht möglich. Gemäß Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 352 vom 24.Dezember 2013, S. 1) wird bei der Europäischen Kommission auch Preisgeld als staatliche Beihilfe angesehen und deshalb als sogenannte De-minimis-Beihilfe ausgezahlt, bei der ein Betrag von 200.000 € in drei Steuerjahren je Unternehmen nicht überschritten werden darf. Eine entsprechende De-minimis-Erklärung ist zu einem späteren Zeitpunkt vor der Auszahlung des Preisgelds vorzulegen.

Es wird keine Anmelde- oder Teilnahmegebühr erhoben.

Die Lösungen sollen auf eine Anwendung innerhalb des deutschen Gesundheitssystems ausgerichtet sein. Eingeschlossen sind sowohl Anwendungen im Bereich der Gesundheitsversorgung als auch der Gesundheitsforschung.

Innovative Lösungen können beispielsweise in den folgenden Themenbereichen angesiedelt sein:

  • Medizinische Register
  • Organ- und Gewebespenderregister (für die rechtsverbindliche Dokumentation von Willenserklärungen bezüglich postmortaler Spendebereitschaft)
  • Einverständniserklärung (z. B. für Forschungsprojekte)
  • Rechte- und Identitätsmanagement

Neben Lösungen in diesen Themenbereichen sind grundsätzlich weitere Ideen und Anwendungskonzepte zugelassen. Dokumenten-Managementsysteme (z. B. elektronische Patientenakten) sind nicht Gegenstand des Wettbewerbs.

Die Teilnahme erfolgt über die Einreichung eines PDF-Formulars in dem die Konzeptidee anhand verschiedener Fragestellungen beschrieben wird. Das zuvor heruntergeladene und dann ausgefüllte PDF-Formular wird digital über die Website www.forschung-bundesgesundheitsministerium.de/blockchain eingereicht. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Konzepte, die das zur Verfügung gestellte Formular verwenden.

 

 

Es können mehrere Ideen eingereicht werden. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass die Ideen unterschiedliche Titel haben müssen. Für die Einreichung eines zweiten PDF-Formulars ist die Erstellung eines weiteren Zugangs auf der Einreichungswebsite notwendig.

Das zuvor heruntergeladene und dann ausgefüllte PDF-Formular kann ausschließlich über die Website www.forschung-bundesgesundheitsministerium.de/blockchain hochgeladen werden. Es besteht zudem die Möglichkeit zwei Abbildungen einzureichen: Sie können zu Ihrer Idee ein Foto sowie eine Grafik einreichen. Das Foto sollte Ihre Idee bildlich darstellen. Die Grafik sollte das Ideenkonzept visualisieren – beispielsweise die Interaktion der Akteure verdeutlichen oder die technische Umsetzung in einem Schema darstellen. Diese Bilddateien können zusammen mit dem PDF-Formular hochgeladen werden. Entsprechende Urheberrechte an den eingereichten Bildern sind zu beachten.

Nein. Sie können das PDF-Formular jedoch auf Ihrem Computer zwischenspeichern und es schließlich einreichen, wenn Sie fertig sind.

Für die Beschreibung der Idee stehen in Summe bis zu 28.000 Zeichen zur Verfügung, die auf verschiedene Themenblöcke verteilt sind.

Zusätzlich zum PDF-Formular und den beiden Grafiken können keine weiteren Inhalte hochgeladen werden.

Die folgenden Bildformate können verwendet werden: .png, .jpg, .jpeg, .gif.

Die Konzeptideen können nur berücksichtigt werden, wenn sie in deutscher Sprache verfasst sind.

Sie erhalten eine Meldung über das erfolgreiche Einreichen auf der Einreichungsplattform und im Nachgang per E-Mail.

Die maßgeblichen Bewertungskriterien sind Relevanz und Mehrwert sowie Zukunftsfähigkeit, Interoperabilität und (Daten-)Sicherheit.

Die eingereichten Konzepte werden durch ein unabhängiges, interdisziplinäres Gremium von Expertinnen und Experten bewertet.

Nach Einreichung werden die besten Ideen durch das Expertengremium identifiziert. Die entsprechenden Ideengeberinnen und Ideengeber werden informiert und zur Zukunftswerkstatt eingeladen. Dort haben sie die Möglichkeit, ihre Ideen persönlich der Öffentlichkeit und dem Expertengremium, welches an diesem Tag als Jury fungiert, zu präsentieren.

Die für die Zukunftswerkstatt ausgewählten Ideengeberinnen und Ideengeber werden drei Wochen vor der Zukunftswerkstatt informiert und erhalten eine Einladung nach Berlin.

Die Preisträger werden am 27. Februar 2019 in Berlin bekannt gegeben.

Im Rahmen der eintägigen Zukunftswerkstatt besteht für die besten Teilnehmenden am Wettbewerb die Möglichkeit, ihre Ideen vor dem Expertengremium, welches an diesem Tag als Jury fungiert, sowie anwesenden Gästen zu präsentieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des fachlichen Austauschs und der Vernetzung. Über den genauen Ablauf und Zeitplan werden die Ideengeberinnen und Ideengeber vorab im Detail informiert.

Die Zukunftswerkstatt wird am 27. Februar 2019 in Berlin stattfinden.

Neben den Einreichenden der am besten bewerteten Konzeptideen werden die Expertinnen und Experten der Jury zum fachlichen Austausch zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden die interessierte Öffentlichkeit, Pressevertreterinnen und -vertreter sowie geladene Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft während der Veranstaltung vor Ort sein.