4 Millionen Euro für den Kampf gegen Ebola

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine positive Bilanz seiner 4-tägigen Afrika-Reise gezogen. "Afrika ist mehr als Krise", sagte Spahn. Der Minister besuchte in Äthiopien die Afrikanische Union, informierte sich in Ruanda und im Kongo vor Ort über den Kampf gegen Ebola und beendete seine Reise in Nigeria. Insgesamt sagte Spahn 4 weitere Millionen zu.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Grenzübergang zwischen dem Kongo und Ruanda

Damit wird der Notfallfonds der WHO (Contingency Fund for Emergencies, CFE) aufgestockt, der 2015 angesichts der ersten großen Ebola-Krise eingerichtet worden war. Die Bundesregierung ist mit 33,6 Mio. Euro seit Gründung des Fonds größter Beitragszahler weltweit. Allein 2018 und 2019 haben das Bundesgesundheitsministerium und das Auswärtige Amt bislang insgesamt 20,3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt (BMG: 15,8 Mio. Euro, AA: 4,5 Mio. Euro).

Die Weltgemeinschaft hat aus dem ersten Ebola-Ausbruch gelernt. Damals wurde ein flexibler Notfallfonds gegründet. So hat die WHO die finanziellen Mittel, um schnell auf Epidemien zu reagieren. Das ist auch in unserem ureigensten deutschen Interesse. Denn Seuchen wie Ebola kennen keine Grenzen. Dieser Verantwortung stellt sich Deutschland.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

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Zuvor hatte Spahn zusammen mit der ruandischen Gesundheitsministerin Diane Gashumba in Kigali (Ruanda) eine Absichtserklärung unterschrieben, bei der Bekämpfung hochpathogener Erkrankungen verstärkt zusammenzuarbeiten. Konkret sollen in den nächsten Monaten durch Mitarbeiter des Robert Koch-Instituts insgesamt 600 Gesundheitsfachkräfte für die Ausbildung von Helfern in Krisengebieten geschult werden (Train-the-Trainer-Ansatz). Außerdem finanziert und organisiert Deutschland den Aus- und Aufbau von Isolierstationen in fünf Distriktkrankenhäusern in Ebola-Hochrisikogebieten. Das Gesamtvolumen der Maßnahmen liegt bei circa 650.000 Euro.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reist mit der Regierungsmaschine nach Afrika

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn startet seine Reise nach Afrika mit der Regierungsmaschine.

Source: BMG/Alexander Heinl (photothek)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird in Afrika von der deutschen Botschafterin aus Adis Ababa Brita Wagener herzlich empfangen.

In Afrika wird er von der deutschen Botschafterin aus Adis Ababa Brita Wagener herzlich empfangen.

Source: BMG/Alexander Heinl (photothek)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit der AU-Kommissarin für Gesundheit und Migration Amira Elfadil Mohammed...

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

...mit dem äthiopischen Gesundheitsminister Amir Aman...

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

...und dem Primierminister von Ruanda Edouard Ngirente.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

Hier unterzeichnet Spahn mit dem Staatsminister des ruandischen Gesundheitsministeriums eine Absichtserklärung: Wir bündeln unsere Kräfte im Kampf gegen hochpathogene Erkrankungen.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beim EFFO-Training, bei dem Ausbilder für Kriseneinsatz geschult werden

Bundesgesundheitsminister Spahn hat sich vor Ort das EFFO-Training angeschaut,...

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beim EFFO-Training, bei dem Ausbilder für Kriseneinsatz geschult werden

...bei dem Ausbilder für Kriseneinsatz geschult werden...

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beim EFFO-Training, bei dem Ausbilder für Kriseneinsatz geschult werden

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beim EFFO-Training, bei dem Ausbilder für Kriseneinsatz geschult werden

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Afrika

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Unsere Experten aus dem Robert Koch-Institut leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Ebola. Sie schulen vor Ort Ausbilder für den Kriseneinsatz. Und sie helfen beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur. Der Kampf gegen Ebola erfordert Fachwissen und Erfahrung. Damit kann Deutschland dienen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Der Minister besuchte in vier Tagen vier Länder. Neben dem Kongo und Ruanda besuchte Jens Spahn auch noch Äthiopien und Nigeria. In Äthiopien traf sich der Minister mit der Kommissarin der Afrikanischen Union für Migration und Gesundheit Amira El Fadil in Addis Abeba. Im Gespräch sicherte Jens Spahn die Unterstützung der Geberkonferenz der Afrikanischen Union zu Ebola mit 1 Million Euro zu . Das Geld soll dem Ausbau der Zentren für Seuchenbekämpfung (CDC) zugutekommen. In Nigeria traf sich der Minister mit verschiedenen Start-ups und ließ sich die neusten Innovationen zeigen. Auch die Digitalisierung des Gesundheitswesens hat in Nigeria einen hohen Stellenwert.

Hier finden Sie die Video-Tagebücher des Ministers mit den Eindrücken zu den Stationen.