Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Starkes deutsches Netzwerk für Globale Gesundheit“

Startschuss für den „Global Health Hub Germany“

Berlin,  19. February 2019

Mit 200 Partnern von Gesundheitsorganisationen, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, aus der Wissenschaft und der Gesundheitswirtschaft hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Aufbau eines Netzwerks gestartet, das von Deutschland aus weltweit Krankheiten bekämpfen und Präventionsprojekte vorantreiben will. Bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag in Berlin schlug Spahn vor, dass sich der „Global Health Hub Germany“ zunächst um Tropenkrankheiten, Krebsbekämpfung und Digitalisierung kümmert.

Mit dem Aufbau des Global Health Hub nimmt Deutschland seine Verantwortung für eine bessere Gesundheitsversorgung weltweit wahr. Mit diesem Netzwerk wollen wir unsere Kräfte bündeln, um Fortschritte beim Kampf gegen Tropenkrankheiten, Krebs und Antibiotika-Resistenzen zu machen. Auch die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung werden wir international vorantreiben. Deutschland muss seine Kraft und Kompetenz nutzen, um wirkungsvoll zu helfen. Gute Gesundheitsversorgung endet nicht an Landesgrenzen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Als unabhängiges Netzwerk in Deutschland bringt der Global Health Hub Germany Akteure aus verschiedenen Sektoren und Bereichen der Gesellschaft zusammen, die sich für Globale Gesundheit interessieren und engagieren. Er fördert den informellen Austausch und ermöglicht die Initiierung neuer Projekte und Partnerschaften.

Mit der Einrichtung des Hubs orientiert sich das BMG an den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Diese fordern einen verstärkten interdisziplinären Austausch und eine engere Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Sektoren und Akteuren.

Über einen Zeitraum von drei Jahren (2019 – 2021) wird das BMG den Global Health Hub Germany mit einer Anschubfinanzierung fördern. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) übernimmt als Geschäftsstelle für diesen Zeitraum die Koordination des Netzwerkes.

Anlässlich der Auftaktveranstaltung kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an, mit 1,5 Millionen Euro das Programm der Weltgesundheitsorganisation zur Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten in Afrika ESPEN („Expanded Special Project for Elimination of Neglected Tropical Diseases“) zu unterstützen.