Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020

Am 1. Juli hat Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU) übernommen. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig Zusammenarbeit und Abstimmung in der EU sind - auch und gerade in der Gesundheitspolitik.

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Die gemeinsame Bewältigung der Corona-Pandemie und die Stärkung der Reaktionsfähigkeit auf Gesundheitskrisen - das sind die Schwerpunkte der deutschen Ratspräsidentschaft im Bereich Gesundheit. Die Digitalisierung bietet hier - wie auch in anderen Bereichen der Gesundheitsversorgung - große Chancen und gehört daher auch zu den zentralen Themen.

Gesundheitspolitische Ziele

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn legt für die Ratspräsidentschaft drei gesundheitspolitische Ziele fest:

  1. Europa muss Wege finden, die Produktion von kritischen Arzneimitteln und Medizinprodukten (wie zum Beispiel Schutzmasken) wieder nach Europa zu verlagern, und eine europäische Reserve anlegen.

  2. Europa muss für die Forschung attraktiver werden. Wichtig dafür sind Daten. Spahn will daher den Aufbau eines europäischen Gesundheitsdatenraums vorantreiben.

  3. Europäische Gesundheitsorganisationen wie das ECDC und die EMA müssen gestärkt werden, damit sie auf Augenhöhe mit den amerikanischen Organisationen arbeiten können.

Gleich zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft - am 16. Juli 2020 - lädt Bundesgesundheitsminister Spahn seine EU-Kolleginnen und Kollegen zu einem Informellen Treffen ein. Dieses wird in einem digitalen Format stattfinden.

Über diese und weitere Veranstaltungen, Themen, Termine informieren wir Sie auf unserer Veranstaltungsübersicht.

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