Veranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020

In unserem Veranstaltungskalender finden Sie alle gesundheitspolitischen Termine während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die das BMG, dessen Geschäftsbereich und das assoziierte Programm betreffen. Bitte beachten Sie, dass einige Veranstaltungen bestimmten Fachgruppen vorbehalten und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Hinweis zur aktuellen Lage

Aufgrund der Covid-19-Pandemie kann es zu kurzfristigen Änderungen bei den Veranstaltungen und deren Ausführung im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft kommen. Alle Angaben im Kalender stehen daher unter Vorbehalt.


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Experten der Arbeitsgruppe für Homöopathische Arzneimittel

Die Homeopathic Medicinal Products Working Group (HMPWG) schafft ein Forum für den Austausch von regulatorischem und wissenschaftlichem Fachwissen über die Beurteilung der Qualität, Sicherheit und homöopathischen Verwendung homöopathischer Human- und Tierarzneimittel. Auf Anfrage der zuständigen Behörden gibt sie Anleitung zur Beurteilung homöopathischer Arzneimittel und beantwortet Fragen von Antragstellern zu der Registrierung homöopathischer Arzneimittel. Indem die HMPWG Lösungen von verfahrenstechnischen, regulatorischenund wissenschaftlichen Fragen erleichtert, trägt sie zur Harmonisierung der Registrierungsprozesse homöopathischer Human- und Tierarzneimittel innerhalb Europas bei.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Heads of Medicines Agencies


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Expertengruppe des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) ist der Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), der für die Zusammenstellung und Bewertung wissenschaftlicher Daten zu pflanzlichen Stoffen, Zubereitungen und Kombinationen zuständig ist, um die Harmonisierung des europäischen Marktes zu unterstützen. Zu den Aufgaben des HMPC gehört z.B. das Erstellen wissenschaftlicher Leitlinien und regulatorischer Anleitungen, um Unternehmen bei der Vorbereitung von Zulassungs- und Registrierungsanträgen für pflanzliche Arzneimittel zu unterstützen. Darüber hinaus dient der Ausschuss dem Austausch der zuständigen nationalen Behörden bei Fragen zu traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln, der Zusammenarbeit mit dem Europäischen Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln (EDQM) über Standards des Europäischen Arzneibuchs und der EMA-Leitlinien zur Qualität pflanzlicher Arzneimittel.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Europäische Arzneimittelagentur (Englisch)


Veranstaltungen BMG Online

Hochrangige Konferenz zur Stärkung der Krebsversorgung in Europa

Die mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wissenschaft besetzte Konferenz stellt das Grundprinzip europäischer Solidarität für eine bestmögliche Krebsversorgung und -forschung in Europa in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Anhand konkreter Beispiele bereits bestehender internationaler Partnerschaftsprojekte zielt die Konferenz darauf ab, maßgebliche Impulse für die anstehende Ausgestaltung und Umsetzung zentraler EU-Initiativen zu geben, insbesondere für den Europäischen Krebsplan sowie die Schaffung eines Europäischen Datenraums für Gesundheitsdaten. Hierzu werden Twinning-Projekte zum Aufbau von „Comprehensive Cancer Centers“ sowie zu regionalen Netzwerken qualitätsgesicherter onkologischer Einrichtungen vorgestellt. Der Mehrwert für einen europaweiten Austausch standardisierter Gesundheitsdaten wird am Beispiel der internationalen INFORM-Register-Studie, einer Initiative im Bereich der Präzisionsmedizin für krebskranke Kinder, veranschaulicht.

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Anmeldung: Deutsches Krebsforschungszentrum

Kontakt: Dr. Anja Braun, eu2020@dkfz-heidelberg(dot)de


Assoziiertes Programm Online

Auf dem Weg zu einem gemeinsamen europäischen Gesundheitsdatenraum in Zeiten von COVID-19 - Engpässe und Lösungen aus der Cluster-Perspektive

In den Innovationsclustern der EU-Staaten entwickeln Universitäten, Universitätsklinika, Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und Forschungseinrichtungen unterschiedliche digitale Konzepte zum Umgang mit der COVID 19-Pandemie. Diese umfassen Forschungsaktivitäten der Pharma- und Medizintechnik- Industrie ebenso wie akademische Projekte zum grenzüberschreitenden Datenaustausch für die Pandemieforschung und zur Versorgung von Patienten- und Pflegebedürftigen. Hinzu kommen unterschiedliche digitale Anwendungen für den Bevölkerungsschutz (z. B. Pandemie-Wellen-Warnungen oder Social-Distancing-Apps). Die Clusterorganisation ScanBalt lädt Clusterorganisationen aus ganz Europa zur Präsentation ihrer Vorschläge für eine Bewältigung der COVID-19-Krise mit digitalen Mitteln ein. #scanbaltforum2020

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des ScanBalt-Digital Forums.

Kontakt: Sven Parkel, sp@scanbalt(dot)org

Mehr Informationen: Scanbalt


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Experten der Clinical Trials Facilitation Group (CTFG)

Die Clinical Trial Facilitation and Coordination Group ist eine Arbeitsgruppe der Heads of Medicines Agencies (HMA). Sie ist das regulatorische Netzwerk für Klinische Prüfungen in der EU beziehungsweise im Europäischen Wirtschaftsraum. Die CTFG fördert den gemeinsamen Ansatz der Behörden bezüglich Klinischer Prüfungen. So werden gemeinsame Prozesse, Verfahren, Prinzipien, Positionen, Empfehlungen und/oder Anleitungen entwickelt, optimiert und gemeinsam koordiniert. Durch diese Harmonisierung werden Klinische Prüfungen über ihren Lebenszyklus in der EU unterstützt und erleichtert. Die CTFG steht im Austausch mit anderen europäischen Behörden weiteren Arbeitsgruppen der HMA sowie der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Heads of Medicines Agencies


Termine Brüssel

Horizontale Gruppe "Drogen"

Die Horizontale Gruppe „Drogen“ (HDG) des Rates hat die Gesamtübersicht über alle drogenbezogenen Fragen. Der Vorsitz und das Generalsekretariat sollen gewährleisten, dass die Gruppe auch über alle drogenbezogenen Fragen, die in anderen Ratsarbeitsgruppen behandelt werden, auf dem Laufenden gehalten wird. Die Gruppe verhandelt nicht nur legislative Vorschläge mit drogenpolitischem Ansatz, sondern bereitet auch Positionen der EU für internationale Gremien, z. B. im Rahmen der Vereinten Nationen, vor.

Weitere Informationen: Horizontale Gruppe "Drogen" (Rat der Europäischen Union)


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Behördenleiter der Europäischen Arzneimittelagenturen

Die Heads of Medicines Agencies (HMA) sind ein Netzwerk der nationalen Arzneimittelbehördenleiter, deren Organisationen zuständig sind für die Regulierung von Human- und Tierarzneimitteln im Europäischen Wirtschaftsraum. Diese treffen sich vierteljährlich, um zusammen mit Vertretern der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), der Europäischen Kommission und des Europäischen Direktorats für die Qualität von Arzneimitteln über Themen mit strategischer Relevanz zu diskutieren.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Information: Heads of Medicines Agencies


Veranstaltungen BMG Hybrid

2. Internationale Konferenz des DKFZ zur Krebsprävention

Die hochrangige Fachkonferenz, die im Rahmen der „2. Nationalen Krebspräventionswoche“ vom 14. - 18. September 2020 stattfindet, deckt die Präventionsforschung in ihrer gesamten Breite ab. Die Stärkung der Prävention ist von großer gesundheitspolitischer Bedeutung, da allein durch lebensstilbedingte Maßnahmen der Primärprävention bis zu 40 Prozent der Krebs-neuerkrankungen vermieden werden könnten. Der Bereich der Prävention nimmt daher in den maßgeblichen nationalen und internationalen Initiativen der Krebsbekämpfung eine zentrale Rolle ein.

Die Konferenz bietet nationalen und internationalen Expertinnen und Experten eine Plattform, komplexe Fragestellungen zur Primär-, Sekundär-, und Tertiärprävention zu diskutieren sowie mögliche Kooperationen zu entwickeln und zu vertiefen. Dabei berücksichtigt das Veranstaltungsprogramm aktuell drängende Herausforderungen der Krebsversorgung, wie z.B. Maßnahmen und neue Ansätze im Bereich der personalisierten und risiko-angepassten Krebsprävention.

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Kontakt: Dr. Anja Braun, eu2020@dkfz-heidelberg(dot)de

Mehr Informationen:
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)


Programm Geschäftsbereich Online

Informelles Treffen der Experten des Ausschusses für Humanarzneimittel

Die zuständige Behörde für das zentrale Zulassungsverfahren ist die Europäische Arzneimittelagentur (EMA). Die wissenschaftliche Bewertung der Antragsunterlagen zur Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wird vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) vorgenommen. Über diesen Ausschuss sind Wissenschaftler aus allen europäischen Zulassungsbehörden an der Bearbeitung und Bewertung der Anträge beteiligt. Der CHMP erstellt auf Basis der Bewertung ein wissenschaftliches Gutachten und gibt eine Empfehlung zur Zulassung. Diese Empfehlung bildet die Basis für die Entscheidung der EU-Kommission, die die Zulassung ausspricht.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Europäische Arzneimittelagentur (Englisch)


Programm Geschäftsbereich Online

Informelles Treffen der Experten des Ausschusses für Arzneimittel für seltene Leiden

Der Ausschuss für Arzneimittel für seltene Leiden (Committee for Orphan Medicinal Products, COMP) ist ein wissenschaftlicher Ausschuss der EMA. Dieser ist für die Bewertung von Anträgen zum Status „Arzneimittel für seltene Leiden“ (Orphan Drug Status) zuständig, durch den die Entwicklung von Arzneimitteln für seltene Erkrankungen gefördert werden soll.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Europäische Arzneimittelagentur (Englisch)


Assoziiertes Programm Hybrid

Große Daten, große Taten? Auf dem Weg zu datengestützten europäischen Gesundheitssystemen

Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet der GKV-Spitzenverband eine Online-Konferenz zum Thema Big Data im Gesundheitswesen.
Ziel der Veranstaltung ist, die Potenziale der Zusammenarbeit in Europa bei der grenzüberschreitenden Nutzung von Daten zur Optimierung der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitssysteme auszuloten. Besonderes Augenmerkt legt die Veranstaltung auf die Rolle der EU und den möglichen Beitrag der Krankenversicherungssysteme in Europa.
Die Konferenz unterstützt das Anliegen des Bundesministeriums für Gesundheit, die EU-Ratspräsidentschaft zu nutzen, um den Aufbau eines europäischen Gesundheitsdatenraums voranzubringen. #EU2020GKV

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Diese Veranstaltung ist öffentlich.

Mehr Informationen: GKV-Spitzenverband

Kontakt: Johannes Eisenbarth Stabsbereich Politik, politik@gkv-spitzenverband(dot)de 


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der ranghöchsten für Gesundheit zuständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten auf Fachebene

Das traditionell in jeder EU-Ratspräsidentschaft stattfindende Treffen der Chief Medical Officers, wird angesichts der COVID-19-Pandemie als virtuelles Treffen stattfinden. Passend zur derzeitigen Lage wird das Thema 2Grenzüberschreitende Kontaktpersonennachverfolgung" aufgegriffen. Zu der Konferenz, die dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion von Strategien zur Verbesserung und Vereinfachung der grenzüberschreitenden Kontaktnachverfolgung dient, sollen vor dem Hintergrund der Maßnahmen zu COVID-19 auch die Leiter der nationalen Public Health Institute der EU-Mitgliedstaaten eingeladen werden. Als Gäste werden Vertreter der EU-Kommission und des WHO-Regionalbüros für Europa eingeladen.


Termine Brüssel

Horizontale Gruppe "Drogen"

Die Horizontale Gruppe „Drogen“ (HDG) des Rates hat die Gesamtübersicht über alle drogenbezogenen Fragen. Der Vorsitz und das Generalsekretariat sollen gewährleisten, dass die Gruppe auch über alle drogenbezogenen Fragen, die in anderen Ratsarbeitsgruppen behandelt werden, auf dem Laufenden gehalten wird. Die Gruppe verhandelt nicht nur legislative Vorschläge mit drogenpolitischem Ansatz, sondern bereitet auch Positionen der EU für internationale Gremien, z. B. im Rahmen der Vereinten Nationen, vor.

Weitere Informationen: Horizontale Gruppe "Drogen" (Rat der Europäischen Union)


Termine Brüssel

Hochrangige Arbeitsgruppe Gesundheit (HRAG)

Die Hochranginge Arbeitsgruppe „Gesundheitswesen" (HRAG Gesundheit) befasst sich mit allen Themen der EU im Gesundheitsbereich. Hier beraten hochranginge Vertreter/-innen aus den Fachministerien der Mitgliedstaaten unter dem jeweiligen Vorsitz. Die HRAG bietet dem Vorsitz die Möglichkeit politische Akzente zu setzen und so bestimmte Themen in den Fokus der EU-Gesundheitspolitik zu rücken.

Weitere Informationen: Gruppe "Gesundheitswesen"  (Rat der Europäischen Union)


Programm Geschäftsbereich Online

Informelles Treffen der Experten der Koordinierungsgruppe für Verfahren der gegenseitigen Anerkennung und Dezentralen Verfahren

Die Koordinierungsgruppe wird zur Prüfung aller Fragen im Zusammenhang mit der Genehmigung für das Inverkehrbringen eines Arzneimittels in zwei oder mehr Mitgliedstaaten der EU eingesetzt. Jede Genehmigung für das Inverkehrbringen umfasst eine Vielzahl von Fragen im Zusammenhang mit Neuanträgen, Änderungen, Verlängerungen und Pharmakovigilanzaktivitäten. Die Koordinierungsgruppe prüft Meinungsverschiedenheiten, die von den Mitgliedstaaten während der gegenseitigen Anerkennung oder dezentralisierter Verfahren in Bezug auf den Beurteilungsbericht oder die Produktinformation eines Arzneimittels aufgrund einer potentiellen schwerwiegenden Gefahr für die öffentliche Gesundheit vorgebracht werden. Ziel ist es, eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten zu gewährleisten. Die Einigung auf einen einheitlichen Standpunkt für die Beurteilung von Arzneimitteln, die in mehr als einem Mitgliedstaat zugelassen sind, hilft dabei, Doppelarbeit zu vermeiden.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Heads of Medicines Agencies


Assoziiertes Programm Hybrid

Starke Gesundheitssysteme 2020

Die Konferenz greift die Erfahrungen einzelner Staaten und ihrer Gesundheitssysteme auf, die während der COVID-19-Pandemie in Deutschland und in der EU gemacht wurden. Dabei steht im Vordergrund, welche Konsequenzen zu ziehen sind und was daraus zu lernen sein könnte. Thematisch orientiert sich die Veranstaltung am ambulanten medizinischen System in Deutschland. Angesprochen werden u.a. Themen wie digitale Versorgungsansätze, die Struktur von Selbstverwaltung, Aspekte von Aus- und Weiterbildung medizinischen Personals, regionale Teststrategien zu SARS-CoV-2 und Kooperationsansätze zwischen öffentlichem Gesundheitsdienst und europäischen wie nationalen Gesundheitsinstitutionen. Die Veranstaltung wird als Digital-Konferenz organisiert, die auf unterschiedlichen Internet-Plattformen übertragen wird. Sie besteht aus Podiumsdiskussionen und aus mehreren parallellaufenden Fachforen. Interessierte können die Konferenz via Livestream verfolgen oder aktiv an den Diskussionen teilnehmen. #HealSy20

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Weitere Informationen: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Kontakt: Corina Glorius, CGlorius@KBV(dot)de


Assoziiertes Programm Hybrid

2. Gemeinsames Treffen „Innovationen im Gesundheitswesen“ (INNO-Treffen)

Das INNO-Treffen steht für „INNOvationen im Gesundheitswesen“ und wurde initiiert vor dem Hintergrund, dass im Lebenszyklus eines Arzneimittels mehrere offizielle Expertengruppen die Hersteller eines Produktes wissenschaftlich beraten. Zu diesen Gruppen zählen die Scientific Advice Working Party, das EU Innovation Network, die Clinical Trail Facilitation and Coordination Group, das European Network of HTA, die Innovation Task Force und das SME Office der EMA. Insgesamt soll die effiziente Zusammenarbeit der Zulassungsbehörden und der Health Technology Assessment (HTA)-Organisationen bei der Beratung der Industrie gefördert werden, mit dem Ziel sowohl für die Zulassung als auch für die HTA-Bewertung relevante Daten zu generieren. Die gemeinsamen Themenschwerpunkte beinhalten u.a. den Umgang mit Innovationen, wie Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs) sowie die Erhebung von Registerdaten und deren Nutzbarkeit in Europa.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie des Institituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Weitere Informationen: G-BA, IQWiG

Kontakte: Stephanie Said, stephanie.said@g-ba(dot)de, Alric Rüther, alric.ruether@iqwig(dot)de


Assoziiertes Programm Hybrid

Für ein gesundes Europa: Stärkung der Versorgungssicherheit und der Arzneimittelproduktion in der EU

Die Digital-Konferenz soll im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 7. Oktober 2020 Best Practice-Modelle im Umgang mit Engpässen bei Arzneimitteln vorstellen und einen Erfahrungsaustausch über die jeweils gewählten Lösungsansätze ermöglichen.Darüber hinaus soll ein Prozess für eine Diskussion initiiert werden, ob und wenn ja durch welche Maßnahmen die Produktion von Arzneimitteln in der EU weiter gestärkt werden kann und inwieweit gemeinsame Anstrengungen für eine Stärkung der europäischen Wirkstoffproduktion aussichtsreich sind. Neben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der die Konferenz eröffnen wird, nehmen u. a. auch Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Prof. Dr. Karl Broich, Präsident, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und Tiemo Wölken, MdEP teil.

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des ProGenerika.

Weitere Informationen: progenerika

Kontakt: Bork Bretthauer, info@progenerika(dot)de


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Expertengruppe der zuständigen Behörden für Medizinprodukte (CAMD) der Europäischen Union

Das CAMD (Competent Authorities for Medical Devices) Netzwerk der Europäischen Union (EU) wurde ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den europäischen Medizinproduktebehörden und damit die Risikobewertung und Überwachung von Medizinprodukten in Europa zu verbessern. CAMD ist eine Dachgruppe, unter der die zuständigen nationalen Behörden in der EU eng zusammenarbeiten, um die Erfüllung der gemeinsamen Aufgaben im Binnenmarkt für Medizinprodukte weiter zu verbessern. Um diese Ziele zu erreichen, koordiniert die CAMD z.B. „Joint Action“-Projekte, die den EU-Mitgliedstaaten helfen sollen, ihre Aufgaben zu erfüllen und bessere Mechanismen für die Zusammenarbeit, Koordination und Arbeitsteilung zu entwickeln.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Competent Authorities for Medical Devices


Veranstaltungen BMG Präsenz

EU-Treffen der nationalen Drogenkoordinatorinnen und Drogenkoordinatoren

Treffen der Nationalen Drogenkoordinatorinnen und -koordinatoren auf Einladung der amtierenden Ratspräsidentschaft. Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft werden sich die Drogenkoordinatorinnen und -koordinatoren zu Aspekten einer modernen Drogenpolitik unter besonderer Berücksichtigung vulnerabler Gruppen austauschen. Es sollen Aspekte aus den Bereichen Prävention, Frühintervention und Schadensminimierung gemeinsam diskutiert und einzelne best practice-Modelle vorgestellt werden. Diese Themensetzung greift sowohl die Resolution 61/7 der Commission on Narcotic Drugs (CND) auf und betont auch die besonderen suchtpolitischen Herausforderungen in der aktuellen Covid-19-Krise.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung.

Weitere Informationen: Europäische Drogen- und Suchtpolitik (Drogenbeauftragte der Bundesregierung)


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Arbeitsgruppe der Vollzugsbeamten

Die Arbeitsgruppe der Vollzugsbeamten (Heads of Medicines Agencies Working Group of Enforcement Officers, HMA WGEO) beschäftigt sich mit der Bekämpfung von Fälschungen bei Human- und Tierarzneimitteln in der legalen und der illegalen Vertriebskette. In diesem internationalen und interdisziplinären Netzwerk aus Arzneimittel-, Polizei- und Zollbehörden werden konkrete Fälschungsfälle sowie generelle Vorgehensweisen diskutiert und trainiert. Oberstes Ziel der über das interne Schnellwarnsystem übermittelten Informationen zu gefälschten und gestohlenen Arzneimitteln ist der Gesundheitsschutz.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung.

Weitere Informationen: Heads of Medicines Agencies


Programm Geschäftsbereich Online

CMDv / CVMP Meeting

Bei dieser Veranstaltung treffen sich die beiden wichtigsten Gremien, die Tierarzneimittel im Europäischen Wirtschaftsraum regulieren: Die Koordinierungsgruppe für Verfahren der gegenseitigen Anerkennung und Dezentralen Verfahren – Veterinär (CMDv) und der Ausschuss für Tierarzneimittel (CVMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA)

Dieses Treffen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erlaubt den Gremien eine Diskussion über grundlegende Themen gemeinsamen Interesses abseits der Bearbeitung von produktspezifischen Bewertungsverfahren.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Paul-Ehrlich-Instituts.


Programm Geschäftsbereich Online

Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC), the Committee for Advanced Therapies (CAT) and the Pediatric Committee (PDCO) Meeting

Bei dieser Veranstaltung treffen sich drei Ausschüsse der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA): Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC), der Ausschuss für Neuartige Therapien (CAT) und der Pädiatrieausschuss (PDCO). Dieses Treffen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erlaubt den Ausschüssen eine Diskussion über grundlegende Themen gemeinsamen Interesses abseits der Bearbeitung von produktspezifischen Bewertungsverfahren bei der EMA.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Paul-Ehrlich-Instituts.


Veranstaltungen BMG Präsenz

World Health Summit 2020

In den letzten Jahren stärkte Deutschland sein Engagement für globale Gesundheit, nutzte den G7- und G20-Vorsitz entsprechend und unterstützte multi- und bilaterale Gesundheitspartnerschaften. Es wurde zu einem der stärksten Förderer der WHO und anderer internationaler Organe. Dies bietet eine bedeutende Chance, Maßnahmen bei Entwicklung, Gesundheit, Forschung, Umwelt und Wirtschaft herauszuarbeiten, die alle EU-Mitgliedstaaten zur Erreichung des dritten Nachhaltigkeitsziels umsetzen können. Vor diesem Hintergrund wird das BMG gemeinsam mit seinen Trio-Partnern Portugal und Slowenien eine moderierte Paneldiskussion der Gesundheitsminister und der Gesundheitsministerin gestalten. Ziel ist es, eine Zwischenbilanz der unter der finnischen EU-Ratspräsidentschaft offiziell gestarteten Initiative zur Stärkung der Rolle der EU in der Globalen Gesundheit zu ziehen.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Weitere Informationen: World Health Summit 2020 (Englisch)

Kontakt: BMG - Referat Z23 "Globale Gesundheit", Z23@bmg.bund(dot)de 


Programm Geschäftsbereich Online

Zusammenarbeit der europäischen Arzneimittelagenturen in rechtlichen und legislativen Fragen

EMACOLEX (European Medicines Agencies Cooperation on Legal and Legislative Issues) ist eine von den Leitungen der Europäischen Zulassungsbehörden für Arzneimittel (Heads of Medicines Agencies, HMA) eingesetzte informelle Arbeitsgruppe zur Zusammenarbeit der Juristinnen und Juristen der Europäischen Zulassungsbehörden in rechtlichen Fragen.

EMACOLEX unterstützt die Bemühungen des Netzwerks der Europäische Zulassungsbehörden (European Medicines Regulatory Network, EMRN) zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes von Mensch und Tier durch Schaffung einer Dialog- und Diskussionsplattform für Juristinnen und Juristen und anderen Mitarbeitenden der Zulassungsbehörden, die in Rechtsfragen involviert sind.

Ziel von EMACOLEX ist es, die rechtliche Unterstützung für das EMRN und den einzelnen zuständigen nationalen Behörden zu gewährleisten. Der Vorsitz von EMACOLEX wird von der jeweiligen Ratspräsidentschaft ausgeübt.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Heads of Medicines Agencies


Veranstaltungen BMG Online

Treffen der Direktoren für Arzneimittelpolitik der Europäischen Gesundheitsministerien

Treffen der Direktoren für Arzneimittelpolitik der Europäischen Gesundheitsministerien zur Ausgestaltung und Umsetzung von Ideen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit.

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.


Veranstaltungen BMG Online

NCAPR: Neue Gentherapien und real world evidence: Wie können wir sie am besten nutzen?

In diesem Treffen soll der Stellenwert von "real world evidence" für die (Nutzen-) Bewertung von Gentherapien und die Verknüpfung mit innovativen Erstattungsmodellen erörtert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, Anknüpfungspunkte zur Arzneimittelzulassung bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zu identifizieren, um langfristig eine frühzeitige Zusammenarbeit zwischen EMA und den Health Technology Assessment (HTA)-Institutionen mit Hinblick auf Datenanforderungen zu initiieren.

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.


Veranstaltungen BMG Präsenz

Interprofessionelles Arbeiten im Gesundheitsbereich im Zeitalter der Digitalisierung

Die Interprofessionelle Zusammenarbeit in den Gesundheitsberufen ist ein Thema, das europaweit betrachtet werden muss. Denn obwohl die Gesundheitsfürsorge eine nationale Kernaufgabe ist, stehen die Mitgliedstaaten der EU vor ähnlichen Herausforderungen. Die Versorgungsstrukturen werden immer professioneller und komplexer, gleichzeitig werden die Aufgaben im Gesundheitsbereich trotz Digitalisierung und technischer Hilfsmittel nicht weniger. Hinzukommt, dass in vielen Gesundheitsberufen bereits heute ein Fachkräftemangel existiert.

Die Gesundheitsversorgung kann somit nur in interprofessioneller Zusammenarbeit gelingen. Hier gibt es deutliche Unterschiede in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU. Die Veranstaltung will den Blick in andere EU-Länder werfen und schauen, was wir voneinander lernen können.

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.

Weitere Informationen: Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege


Assoziiertes Programm Hybrid

Gesundheitsinnovation – die Schaffung eines „Europäischen Gesundheitsdatenraums“ und Nutzung von Real-World Evidence

Die COVID-19-Pandemie zeigt, dass die Nutzung von Evidenz aus der ‘realen Welt’ noch wichtiger geworden ist, da die in der medizinischen Praxis gesammelten Daten nicht nur die Gesundheitssysteme und ihre Ressourcen, sondern auch die Entwicklung von Arzneimitteln zum Nutzen der Patienten beeinflussen können. Die Europäische Datenstrategie und die vorgeschlagene Schaffung eines europäischen Gesundheitsdatenraums bieten die Möglichkeit, das Potenzial der ‘real-world evidence’ durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu nutzen, um einen nachhaltigen und frühzeitigen Zugang der Patienten zu innovativen Technologien zu ermöglichen. Dieser Ansatz ist auch im Hinblick auf das Engagement der EU für den Plan zur Bekämpfung von Krebs von besonderer Bedeutung. Auf dieser Konferenz wird geprüft, wie ein EU-Lernnetzwerk mit mehreren Interessengruppen eingerichtet werden kann, um das Lernen aus der Verwendung von ‘real-world evidence’ im Kontext des europäischen Gesundheitsdatenraums zu fördern, und die Beratungen zwischen Kostenträgern / HTA-Institutionen zu bereichern. Letztendlich soll ein solches Lernnetzwerk es ermöglichen, die richtige Behandlung für den richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt zu bringen. #rwe4decisions

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung der Multi-Stakeholder Group RWE4Decisions.

Kontakt: RWE4Decisions Secretariat, secretariat@rwe4decisions(dot)com


Veranstaltungen BMG Präsenz

High-Level-Konferenz "Digital Health 2020 – EU on the Move"

Ziel der High-Level-Konferenz "Digital Health 2020 – EU on the Move" ist es, ein für die Gestaltung unserer Zukunft zentrales Thema voranzubringen: Den wissenschaftsorientierten, wertebasierten und rechtssicheren Umgang mit Big Data und künstlicher Intelligenz als Grundlage für die Gesundheitsversorgung der europäischen Bürgerinnen und Bürger.

Die EU als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Wertegemeinschaft steht hierbei für einen sensib-len und patientengeleiteten Umgang mit Gesundheitsdaten. Auch der Umgang mit Gesund-heitsdaten bei pandemischen Gefahrenlagen soll thematisiert werden. Die Konferenz bringt bis zu 450 geladene Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen und soll durch innovative Formate ein Ort der Verständigung und des Austausches über Wege zu dem Ziel der Etablierung eines gemeinsamen Gesundheitsdatenraums der EU sein.

Ein Stream wird Programmpunkte der Konferenz öffentlich machen.

Kontakt: BMG - Stab EU-Ratspräsidentschaft, EU2020@bmg.bund(dot)de


Veranstaltungen BMG Präsenz

Treffen des europäischen eHealth Netzwerks

Im europäischen eHealth Netzwerk nach Artikel 14 der EU-Patientenmobilitätsrichtlinie arbeiten die für digitale Gesundheit zuständigen europäischen Ministerien und Behörden freiwillig zusammen, um nachhaltige und interoperable digitale Anwendungen im Gesundheitswesen zu schaffen, um die Patientenversorgung und ein hohes Niveau an Vertrauen und Sicherheit auch grenzüberschreitend sicherzustellen. Das eHealth Netzwerk ist eine zentrale Austauschplattform zur Zusammenarbeit auf EU-Ebene im Bereich digitale Gesundheit und leistet mit seiner Interoperabilitätszusammenarbeit einen wichtigen Beitrag für einen europäischen Gesundheitsdatenraum. Auch leistet das eHealth Netzwerk wichtige Arbeiten zur Abstimmung digitaler Lösungen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie.

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.

Weitere Informationen: Elektronische Gesundheitsdienste (eHealth) - Europäische Kommission


Assoziiertes Programm Hybrid

Der digitale Arzt. Wie werden seine Kenntnisse und Fähigkeiten zukunftssicherer?

Welche digitalen Kompetenzen und Fähigkeiten (digital skills) benötigt der Arzt angesichts der zunehmenden Verbreitung telemedizinischer Anwendungen oder des Einsatzes künstlicher Intelligenz in der Medizin? Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wollen die im Ständigen Ausschuss der Europäischen Ärzte (CPME) organisierten Ärzteorganisationen und die Bundesärztekammer gemeinsam mit einem Fachpublikum der Frage nachgehen, welche digital skills der Arzt aufweisen muss, um die Möglichkeiten der neuen Technik im Sinne des Patienten sicher einsetzen zu können. Damit verbunden ist auch die Frage nach der Vermittlung entsprechender Kompetenzen und Fähigkeiten angesichts eines bereits verdichteten Medizinstudiums bzw. bei bereits berufstätigen Ärztinnen und Ärzten. Die Konferenz findet am 20. November 2020, 09:00 – 12:00, in Berlin statt. #CPMEdigitalskills

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung der Bundesärztekammer (BÄK) und des Standing Commitee of European Doctors (CPME).

Kontakt: international@baek(dot)de

Weitere Informationen: Bundesärztekammer


Assoziiertes Programm Hybrid

Digital Health: NOW! Gemeinsam handeln für eine digitale und wertebasierte Gesundheitsversorgung in der EU

Demografische Entwicklung, strukturelle Faktoren, personelle Defizite: Das Gesundheitswesen in in der EU steht vor großen Herausforderungen. Zeitgleich verändert die Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an eine zeitgemäße Versorgung und schafft neue Möglichkeiten zur vernetzten, digital unterstützten Medizin. Der Umgang mit der COVID-19 Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die zügige Umstellung auf eine gemeinsame Gesundheitsversorgung ist. In kürzester Zeit mussten Alternativen zur Präsenzmedizin etabliert werden.Viele Lösungen haben verdeutlicht, dass Digitalmedizin (z. B. Telemedizin, Vernetzung, automatische Integration und KI-gestützte Nutzung von Daten) die Gesundheitsversorgung stärken kann. Höchste medizinische Expertise und länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Versorgung müssen in jedem Teil Europas verfügbar sein. Übergeordnetes Ziel ist eine wertebasierte Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger in der EU. #digitalhealthNowEU

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed), des Innovationszentrums Digitale Medizin des Universitätsklinikums RWTH Aachen (IZDM) und der ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH

Weitere Informationen: Digital Health NOW 2020

Kontakt: Anne Wewer, info@digitalhealth-now(dot)eu 


Programm Geschäftsbereich Online

HMA Working Group of Quality Managers (WGQM) Meeting

Die HMA Working Group of Quality Managers (WGQM) sind eine Arbeitsgruppe der Qualitätsmanager der nationalen Arzneimittelbehörden im Europäischen Wirtschaftsraum. Sie treffen sich halbjährlich, um sich über Maßnahmen der Qualitätssicherung in den behördlichen Arbeitsabläufen auszutauschen, Benchmarking-Verfahren zu steuern und deren Weiterentwicklung zu fördern.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Paul-Ehrlich-Instituts.


Assoziiertes Programm Hybrid

Digitale Grundrechte in der EU: Ein digitaler Kodex für ein neues Zeitalter

Die Veranstaltung thematisiert die ethischen, legalen und sozialen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Gesundheitsdaten. Im Rahmen der laufenden digitalen Transformation im Gesundheitswesen bedarf es einer klaren europäischen Idee, unter welchen Bedingungen Gesundheitsdaten für Forschungszwecke und zur Steuerung der gesundheitlichen Versorgung eingesetzt werden können. Zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie stehen digitale Datenerhebungs- und Auswertungsverfahren zur Verfügung die ethische und datenschutzrechtliche Richtlinien berühren. Diese möglichen Konflikte und Lösungen zur optimalen Datennutzungen bedürfen grundlegender Klärung. Die Veranstaltung soll daher dazu beitragen, grenzüberschreitende Probleme zur Förderung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen zu thematisieren und zu lösen. Die Keynotes und Diskussionen auf der Veranstaltung stellen einen Beitrag aus Krankenkassenperspektive zur Rezeption eines "Code of Conduct" dar. #EU2020TK

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung der Techniker Krankenkasse (TK).

Mehr Informationen: Techniker Krankenkasse

Kontakt: Hardy Müller, hardy.mueller@tk(dot)de


Assoziiertes Programm Hybrid

Personalisierte Medizin in der Onkologie: Vorteile für Krebspatienten, Gesellschaft und Gesundheitssysteme in Deutschland und Europa

Gemeinsam mit der Europäischen Kommission und der Initiative für einen Europäischen Krebsplan möchte Deutschland im Rahmen der mit der EU -Ratspräsidentschaft den Kampf gegen Krebs in Europa vorantreiben. Ziel der vfa-Veranstaltung ist neben der kontinuierlichen Sensibilisierung für den medizinischen Fortschritt in der Onkologie auch der Dialog über die Möglichkeiten, wie Innovation im Patientenalltag ankommt und wie Gesundheitssysteme damit umgehen können. Anhand von praktischen Beispielen werden innovative Therapiemöglichkeiten in der Onkologie vorgestellt und anschließend der gesellschaftliche Mehrwert, aber auch die damit verbundenen Herausforderungen diskutiert.

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (vfa).

Kontakt: Katja Standke, k.standke@vfa(dot)de


Veranstaltungen BMG Präsenz

Digitale Gesundheit im 21. Jahrhundert – Herausforderungen der eHealth Kompetenzzentren in Europa

Die Veranstaltung bietet ein besonderes Forum für europäische Kompetenzzentren zum Austausch über die digitale Gesundheit im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen und Trends der Digitalisierung der Gesundheitswesen in Europa. Der detailliertere Kontext der Veranstaltung wird von der Weiterentwicklung der europäischen eHealth-Infrastruktur (eHealth Digital Service Infrastructure) und der Intensivierung der europäischen Zusammenarbeit im Bereich von IT-Standards und Best Practices für digitale Gesundheit vorgegeben. Ziel der Veranstaltung ist es, eine gemeinsame Vision eines digitalen und vernetzten Gesundheitswesens in Europa gemeinsam mit den europäischen Partnern zu entwickeln.

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.

Weitere Informationen: gematik


Assoziiertes Programm Hybrid

Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln – eine gesamteuropäische Herausforderung

Probleme bei der Sicherstellung der Versorgung beschäftigen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Durch die Erfahrungen aus der COVID-19-Pandemie ist die Bedeutung des Themas weiter gestiegen. Auch die Notwendigkeit eines koordinierten Handelns auf EU-Ebene ist dadurch stärker ins Bewusstsein gerückt. Die deutsche Bundesregierung hat die Bekämpfung von Lieferengpässen auf die Agenda ihrer EU-Ratspräsidentschaft gesetzt. Diesem Thema widmet sich auch die AOK mit ihren über 26 Millionen Versicherten in einer digitalen Dialogveranstaltung mit Vertretern aus der deutschen und europäischen Politik sowie aus der Wissenschaft. Es sprechen: Thomas Müller, Abteilungsleiter im BMG unter anderem zu Arzneimittelfragen, Jutta Paulus, Mitglied des Europäischen Parlaments, Noel Wathion, Deputy Executive Director, European Medicines Agency (EMA), Dr. Sabine Vogler, Pharmaökonomin von Gesundheit Österreich GmbH, Dr. Christa Wirthumer-Hoche, Österreichische Medizinmarktaufsicht (AGES) und Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des AOK-Bundesverbands.

Kontakt: Tamara Marraffa, tamara.marraffa@bv.aok(dot)de


Veranstaltungen BMG Online

Die deutsche Genominitiative "genomDE"

Die Genomsequenzierung soll in Deutschland in die Regelversorgung eingeführt werden. Die Genominitiative „genomDE“ hat das Ziel, klinische, phänotypische und genomische Daten für die Gesundheitsversorgung zu nutzen. Das dabei neu entstehende Wissen fließt in die Forschung ein. Dieses wissensgenerierende Versorgungskonzept soll die Gesundheitsversorgung in Deutschland auf eine neue Stufe heben. Darüber hinaus werden die nationalen Aktivitäten mit der europäischen  „1+ Million Genomes“ Initiative verknüpft. Beide Initiativen werden für einen gemeinsamen europäischen Datenraum von Bedeutung sein. „genomDE“ bettet sich in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung, die Hightech-Strategie 2025, die KI Strategie (2018) und das Eckpunktepapier der Datenstrategie (2019) sowie in die umfassenden Digitalisierungsmaßnahmen des Bundesministeriums für Gesundheit ein. Die Genominitiative genomDE wird im Kontext von nationalen und europäischen Initiativen vorgestellt.

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.


Assoziiertes Programm Präsenz

Zukünftige Arzneimittelversorgung in der Europäischen Union

Die Veranstaltung diskutiert unter enger Einbeziehung der Leiter europäischer Zulassungsbehörden die wesentlichen Herausforderungen für eine auf Langfristigkeit ausgerichteten Verfügbarkeit sowohl von verschreibungspflichtigen wie auch von nichtverschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten. Besondere Beachtung kommt den Themen Versorgungssicherheit, Verwendung von Versorgungsdaten aber auch Freistellungen aus der Verschreibungspflicht zu. Überragendes Thema in allen Bereichen ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH).

Kontakt: Friederike Gruner-Gramstadt, gruner@bah-bonn(dot)de 

Mehr Informationen: Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Behördenleiter der Europäischen Arzneimittelagenturen

Die Heads of Medicines Agencies (HMA) sind ein Netzwerk der nationalen Arzneimittelbehördenleiter, deren Organisationen zuständig sind für die Regulierung von Human- und Tier-Arzneimitteln im Europäischen Wirtschaftsraum. Diese treffen sich vierteljährlich, um zusammen mit Vertretern der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), der Europäischen Kommission (EC) und des Europäischen Direktorats für die Qualität von Arzneimitteln (EDQM) über Themen mit strategischer Relevanz zu diskutieren.

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Paul-Ehrlich-Instituts.


Assoziiertes Programm Präsenz

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Aufgeben? Lösungen finden!

Lieferengpässe von Arzneimitteln gehören in Europa schon seit einigen Jahren zum Alltag. Die Ursachen dafür sind vielschichtig und liegen unter anderem in den Strukturen der stark globalisierten und spezialisierten Arzneimittelherstellung. Für gewisse Wirkstoffe gibt es derzeit nur wenige Hersteller weltweit. Produktionsausfälle oder Qualitätsprobleme in einer einzelnen Anlage können dann bereits ausreichen, die Arzneimittelversorgung der Patientinnen und Patienten in Europa zu gefährden. Der Ausbruch der COVID-19 Pandemie hat diese Situation  weiter verschärft und eine neue Diskussion auf EU-Ebene entflammt. Zusammen mit einem Podium, bestehend aus den Mitgliedern des Europäischen Parlaments, Vertretern der Europäischen Kommission und Vertretern internationaler Apothekerverbände sowie der pharmazeutischen Industrie, möchte die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. die Herausforderungen rund um diese Problematik beleuchten und mögliche Lösungsansätze diskutieren.

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Kontakt: Dr. Jens Gobrecht, europa@abda(dot)de


Termine Brüssel Präsenz

Rat „Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz“ (EPSCO)

Der Rat „Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz“ (EPSCO) der EU-Gesundheitsministerinnen und EU-Gesundheitsminister tagt am 2. Dezember 2020 in Brüssel auf Einladung des Bundesministers Jens Spahn. Im Bereich der Gesundheitspolitik erlässt der Rat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament unter Wahrung der mitgliedstaatlichen Kompetenzen Rechtsvorschriften zu Gesundheitsthemen, um etwa die Gesundheit der EU-Bürger/-innen oder die EU-Krisenreaktionsfähigkeit zu verbessern.

Weitere Informationen: Rat der Europäischen Union (Englisch)


Programm Geschäftsbereich Online

Treffen der Expertengruppe für Kommunikation

Die Working Group of Communication Professionals (WGCP) wurde 2007 von den Heads of Medicines Agencies (HMA) gegründet, um die Kommunikationsexpertise im Netzwerk aktiv zu gestalten und auszubauen. Die WGCP tauscht dazu bewährte Praktiken aus, koordiniert die Kommunikation innerhalb des HMA-Netzwerks im Fall einer Krise und hilft dabei, die HMA-Webseite zu gestalten und zu entwickeln. Sie fördert darüber hinaus die professionelle Kommunikation zwischen der HMA und deren Interessenvertretern (zum Beispiel Patienten, Ärzte, Tierärzte, pharmazeutische Industrie und andere Fachleute des Gesundheitswesens) sowie der allgemeinen Öffentlichkeit (einschließlich der Medien).

Dies ist eine nicht öffentliche Veranstaltung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Weitere Informationen: Heads of Medicines Agencies


Assoziiertes Programm Hybrid

BVMed-Hygieneforum

Das BVMed-Hygieneforum widmet sich den wichtigen Themen und Fragestellungen im Bereich von Hygiene und Infektionsschutz in Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen medizinischen Einrichtungen im ambulanten Bereich. Eine Pandemie wie die COVID-19-Pandemie, welche die gesamte EU betrifft, macht die Notwendigkeit eines effektiven Infektionsschutzes deutlich. Das strikte Einhalten von grundsätzlichen Präventionsmaßnahmen schützt vor der Verbreitung von Infektionen und damit Leben. Neben diesem Thema wird es in diesem Jahr beim BVMed-Hygieneforum darum gehen, innovative, und hierbei insbesondere digitale Unterstützungsmöglichkeiten in der EU zu beleuchten: Welche Angebote im Bereich Hygiene und Infektionsschutz gibt es heute schon? Wo wären digitale Angebote besonders sinnvoll? Wie kann digitale Kommunikation zwischen den Sektoren in der medizinischen Versorgung für bessere Versorgungsergebnisse sorgen? Welche innovativen und alternativen Konzepte, auch innerhalb des Berufsfelds des Pflegers, gibt es darüber hinaus, um Infektionsschutz effektiv und effizient durchzusetzen? #RechtaufHygiene

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed).

Weitere Informationen: BVMed

Kontakt: Lena Geppert, geppert@bvmed(dot)de