Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eröffnet eHealth Conference 2014 in Hamburg

17. Juni 2014. Heute eröffnete Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in Hamburg die eHealth Conference 2014 mit dem Titel "Menschen, Metropolen, Möglichkeiten – bessere Versorgung durch eHealth" und informiert sich über erfolgreiche Telemedizinprojekte. 

Es gibt schon heute gute Beispiele dafür, wie die Telemedizin die Versorgung von Patienten verbessern kann – etwa bei der Behandlung nach einem Schlaganfall oder bei der medizinischen Begleitung chronisch kranker Menschen. Wir müssen die Chancen, die eHealth für eine bessere Qualität der Versorgung bietet, noch stärker nutzen. Wie ein Straßennetz soll die Telematikinfrastruktur die Beteiligten im Gesundheitswesen verbinden, damit die medizinischen Informationen, die für eine Behandlung wichtig sind, schnell, sicher und unbürokratisch ausgetauscht werden können. Das nutzt in erster Linie den Patienten.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Ziele der eHealth-Conference-Reihe

Ziel der eHealth-Conference-Reihe ist es, die Einführung von eHealth-Anwendungen in die Regelversorgung und die Konsensfindung aller Beteiligten zu unterstützen. Träger sind Bund, Länder und die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung (GVG), die von den Organisationen der Selbstverwaltung getragen wird. Traditionell ist der Gastgeber das Bundesland mit dem aktuellen Vorsitz in der Gesundheitsministerkonferenz. Im Jahr 2014 ist dies Hamburg. Partnerland ist in diesem Jahr Norwegen.

Hintergrund

Moderne Internet Technologie (IT) wird längst nicht mehr nur zur Steuerung von Medizintechnik oder zur Bewältigung von Verwaltungsaufgaben eingesetzt, sondern auch in der medizinischen Versorgung. In einigen Bundesländern laufen bereits erfolgreiche Projekte, z.B. bei der Behandlung von Herzinsuffizienz oder Diabetes. Telemedizin gewinnt vor allem in den Regionen, die vom Bevölkerungsrückgang stark betroffen sind, zunehmend an Bedeutung.

Ziel ist es, die in solchen Projekten gewonnenen Erfahrungen besser nutzbar zu machen und intelligent in die Fläche zu tragen. Darüber hinaus kann durch moderne Informationstechnologie und Vernetzung der bürokratische Aufwand im Gesundheitswesen deutlich reduziert werden.