Informations- und Erfahrungsaustausch über den Stand von Maßnahmen zum Thema Ebola

6. November 2014. In Fortsetzung des Austauschs, der seit März zwischen dem Bund und den Bundesländern regelmäßig stattfindet, fand heute ein intensiver Informations- und Erfahrungsaustausch über den Stand der Maßnahmen zum Thema Ebola statt. Neben den Bundesressorts und dem Ebola-Beauftragten der Bundesregierung kamen Vertreter der Bundesländer und Hilfsorganisationen auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im Bundesministerium für Gesundheit zusammen.

Durch diesen Austausch wird sichergestellt, dass alle für den Infektionsschutz zuständigen Stellen auf dem neuesten Stand sind und die notwendigen Vorbereitungen vor Ort getroffen werden können, Notfallabläufe vorbereitet sind und aktualisiert werden. Außerdem wurde über die aktuelle Lage in Westafrika berichtet und über den Umgang mit rückkehrenden Helfern gesprochen. Das Robert Koch Institut hat gemeinsam mit den Ländern, die für den Infektionsschutz vor Ort Sorge tragen, Empfehlungen zum Umgang mit Rückkehrern erarbeitet. Diese können als Orientierungshilfe für die jeweils zuständige örtliche Gesundheitsbehörde dienen, die gemäß dem Infektionsschutzgesetz nach Abwägung der Gefahrenlage im Einzelfall konkrete Maßnahmen trifft.

Die Empfehlungen sind auf der Internetseite des Robert Koch Instituts abrufbar.