19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit

8. Juni 2016. Vom 8. bis 10. Juni findet in Berlin der 19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit statt. Rund 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Branchen des Gesundheitswesens werden erwartet. Der Hauptstadtkongress widmet sich in diesem Jahr besonders dem Thema Innovationen in Medizin und Gesundheitsversorgung.

Deutschland hat eine gute Gesundheitsversorgung. Um den zukünftigen Herausforderungen gewappnet zu sein, müssen wir jetzt die Weichen stellen. Und in einer älter werdenden Gesellschaften mit vielen Mehrfacherkrankungen und dem Wunsch lebensstilbedingte Erkrankungen zu verhindern oder im Verlauf günstig zu beeinflussen, geht es immer wieder auch um innovative Versorgungsformen, nicht um einzelne Behandlungsmethoden allein.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Auf dem Hauptstadtkongress stehen nicht nur Neuerungen aus den Bereichen E-Health, Digitalisierung und Molekularmedizin im Fokus. Auch Innovationen im Bereich der Patientenversorgung werden diskutiert. Hierbei spielt der im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz beschlossene Innovationsfonds eine besondere Rolle. Der Innovationsfonds fördert Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen und die eine Verbesserung der sektorenübergreifenden Behandlung der Patienten zum Ziel haben. Von 2016 bis 2019 stehen jährlich 300 Millionen Euro für zukunftsweisende fachübergreifende Projekte und die Versorgungsforschung bereit.

Bei allen Innovationen im Gesundheitsbereich müsse der Patient stets im Mittelpunkt stehen, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz. Ob in der Versorgung, der Telemedizin oder im Bereich neuer Behandlungsmöglichkeiten: Es gehe immer darum, den Menschen zum Maßstab zu machen.