BIS 2030: Begleitgremium wird Umsetzung der Strategie unterstützen

21. November 2016. Als Nachfolger des Nationalen AIDS-Beirats wird 2017 ein Begleitgremium zur Umsetzung der im April 2016 verabschiedeten Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen ("BIS 2030 - Bedarfsorientiert, Integriert, Sektorübergreifend") eingerichtet. Das Gremium wird sich u.a. aus Vertretern der Medizin und Wissenschaft, der Selbsthilfe und der Zivilgesellschaft zusammensetzen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit den Mitgliedern des Nationalen AIDS-Beirats (Foto: BMG/Schinkel)
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit den Mitgliedern des Nationalen AIDS-Beirats bei ihrer letzten gemeinsamen Sitzung am 21.11.2016. (Foto: BMG/Schinkel)

Dank unserer erfolgreichen Präventionsarbeit und hochwertigen Behandlung gehört Deutschland zu den Ländern mit den niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten in Europa. Die aktuellen Zahlen zeigen aber auch, dass die Anstrengungen nicht nachlassen dürfen. Dabei ist es wichtig, alle sexuell und durch Blut übertragbaren Krankheiten in den Blick zu nehmen. Dadurch können Gemeinsamkeiten in der Prävention, Testung, Diagnostik genutzt und die Versorgung der Patientinnen und Patienten insgesamt verbessert werden. Zusammen mit den Bundesländern, Verbänden und Selbsthilfeorganisationen können wir so HIV, Hepatitis B und C  und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten noch wirksamer bekämpfen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu BIS 2030

Der Nationale AIDS-Beirat, der im Jahr 1987 gegründet wurde, wird seine Tätigkeit damit beenden; heute fand die letzte reguläre Sitzung statt. Das Beratungsgremium des Bundesministeriums für Gesundheit unterstützte die Bundesregierung mit seiner Arbeit beim Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung und der Verbesserung der Präventionsarbeit.