Startschuss für Nationales Aktionsbündnis Wiederbelebung

19. September 2016. Zu Beginn der "Woche der Wiederbelebung" haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, in Berlin den Startschuss für das "Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung" (NAWIB) und die gemeinsame Informationskampagne gegeben. Zahlreiche Prominente wie die dreifache Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch und Dr. Eckart von Hirschhausen, Gerald Asamoah und der französische Botschafter Philippe Etienne unterstützen die gemeinsame Aktion.

Über 50.000 Menschen in Deutschland erleiden pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu Hause, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum. Nur jeder zehnte Betroffene überlebt diesen Vorfall. Häufig sind Menschen in der Nähe, die eingreifen könnten. Doch leider trauen sich noch zu wenige Beobachter, in einer solchen Situation zu helfen. Denn viele wissen gar nicht: Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird, können sich die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand verdoppeln bis verdreifachen. Deshalb wollen wir gemeinsam mit dem 'Nationalen Aktionsbündnis Wiederbelebung' und einer bundesweiten Kampagne zeigen: Wiederbelebung ist einfacher, als viele denken. Jeder von uns kann zum Lebensretter werden.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

In Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe setzt sich das "Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung" dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten. Wichtig ist, überhaupt zu handeln. Im Ernstfall genügen wenige Schritte: Prüfen. Rufen. Drücken. Mit bundesweiten Aktionen und einer Informationskampagne soll auf diese Botschaft aufmerksam gemacht werden.

Im Vordergrund üben Kinder in roten T-Shirts Wiederbelebungsmaßnahmen an Puppen. Im Hintergrund ist eine Bühne vor dem Brandenburger Tor zu sehen.

Am 19. September fiel vor dem Brandenburger Tor der Startschuss für das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB).

Quelle: BMG/Krampe

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe kniet im Freien neben einem Jungen. Beide üben Maßnahmen zur Wiederbelebung an einer Puppe.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe übt mit Berliner Schülern Wiederbelebungsmaßnahmen. 

Quelle: BMG/Krampe

Auf einer Bühne vor dem Brandenburger Tor stehen Menschen, die das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung gegründet haben. Im Vordergrund liegt eine Puppe, an der Wiederbelebungsmaßnahmen geübt werden können.

Die Mitglieder des Nationalen Aktionsbündnis Wiederbelebung zur Gründung auf der Bühne. 

Quelle: BMG/Krampe

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Dr. Heidrun Thiass, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, stehen auf der Bühne vor einer Staffelei mit einem großen Logo.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Dr. Heidrun Thiass, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, enthüllen auf der Bühne das Logo des Nationalen Aktionsbündnis Wiederbelebung.

Quelle: BMG/Krampe

Die Gründungsmitglieder des Nationales Aktionsbündnis Wiederbelebung

  • Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
  • Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V.
  • Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.
  • Deutsche Herzstiftung e.V.
  • Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
  • Deutscher Rat für Wiederbelebung e.V.
  • Deutsches Rotes Kreuz e.V.
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
  • Malteser Hilfsdienst e.V.
  • Stiftung Deutsche Anästhesiologie e.V.
So leicht funktioniert Wiederbelebung