Teddy-Sprechstunde der Charité

11. Mai 2016. Es ist wieder soweit: Die Pforten des Teddybär-Krankenhauses im Berliner Charité Campus Virchow-Klinikum sind geöffnet. Kinder können mit ihren kranken oder verletzten Kuscheltieren in die Teddy-Sprechstunde der Charité kommen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach begleitete am 11. Mai 2016 Kinder und Kuscheltiere bei ihrem Besuch in der Teddy-Sprechstunde.

Foto: Die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach steht mit einem Jungen und dessen Kuschelhasen sowie einer Ärztin an einem Spielzeug-Röntgen-Gerät.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach begleitete die Kinder und ihre kuscheligen Patienten beim spielerischen Arztbesuch: vom Röntgen ...

Quelle: BMG/Beyer

Foto: Der Junge und die Ärztin bereiten eine Bandage vor, während Frau Fischbach den Kuschelhasen bereithält.

... bis hin zum Bandagieren.

Quelle: BMG/Beyer

Mit der Wahl des diesjährigen Mottos "hüpfen, spielen, lachen – so viel Spaß muss sein" greift das Teddybärkrankenhaus ein wichtiges Thema für die Kindergesundheit auf: Kinder sollen immer in Bewegung bleiben und dabei auch Spaß haben, denn Bewegung beeinflusst die kindliche Gesundheit und wirkt sich langfristig im Erwachsenenleben aus. Die Förderung der Bewegung ist auch ein wichtiges Ziel im Präventionsgesetz, das bereits im vergangenen Jahr in Kraft getreten ist.

In der Teddy-Sprechstunde soll Kindern auf kindgerechte Art und Weise mit den Stationen Organteddy, Rollerstation mit Hüpfbällen, Kariestunnel und Rettungswagen Lust auf Bewegung vermittelt werden. Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 27./28. August 2016 wird die Charité mit diesem informativen und unterhaltsamen Kinderangebot der Medizinstudenten auch im Bundesministerium für Gesundheit sein.

Teddysprechstunde nimmt Angst vor Arztbesuch

Studenten und Studentinnen der Human- und Zahnmedizin, der Pharmazie und Auszubildende der Krankenpflege laden Kinder im Vorschulalter (4-6 Jahre) in das Teddybär-Krankenhaus ein und versuchen, ihnen spielerisch die Angst vor Ärzten und Ärztinnen, Krankenhäusern, medizinischen Apparaten und Methoden zu nehmen. Solche ehrenamtlichen studentischen Projekte gibt es seit über zehn Jahren an fast allen medizinischen Fakultäten in Deutschland. Die Idee stammt ursprünglich aus Schweden und war so erfolgreich, dass sie sich inzwischen in viele Länder weltweit ausgebreitet hat.