OECD-Gesundheitsministerkonferenz unter deutschem Ko-Vorsitz

17. Januar 2017. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe übernimmt den Ko-Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz der Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), vom 16. bis 17. Januar in Paris.

Gemeinsam widmen sich die Gesundheitsministerinnen und -minister der 35 OECD-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Union, der Weltbank und der International Social Security Association (ISSA) aktuellen Herausforderungen der Gesundheitspolitik. Im Fokus stehen dabei die Themen Antibiotika-Resistenzen, Patientensicherheit, demografischer Wandel sowie der Nutzen neuer Technologien im Gesundheitswesen.

Den Vorsitz der Konferenz hat in diesem Jahr der britische Gesundheitsminister Jeremy Hunt.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hob in seinen Reden vor dem Plenum zwei zentrale Themen heraus, die es auch im Rahmen der OECD voranzutreiben gilt: die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen und ein stärkerer internationaler Austausch zur Patientensicherheit.

Vom 29. bis 30. März wird Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe Gastgeber des zweiten internationalen Ministergipfels zur Patientensicherheit in Bonn sein. Patientensicherheit ist ein vorrangiges Ziel in der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland und ein wichtiges Thema der europäischen Gesundheitspolitik. Bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen, der Politik, in der Ärzteschaft, bei den Krankenhäusern ebenso wie bei Krankenkassen, Patientenvertretungen und der Industrie besteht Einigkeit, dass Patientensicherheit ein Leitgedanke bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens ist.