G7-Staaten wollen Gesundheitsversorgung weltweit fördern

Spahn mit der französischen Gesundheitsministerin

Die führenden Industrienationen wollen mehr Menschen in Entwicklungsländern den direkten Zugang zur Gesundheitsversorgung ermöglichen. Das ist Ziel eines zweitägigen G7-Gesundheitsministertreffens in Paris. „Epidemien kennen keine Grenzen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum Auftakt des Treffens. Deswegen liege es sowohl in der Verantwortung der G7 wie auch in ihrem Eigeninteresse, den Ausbruch gefährlicher Krankheiten in anderen Ländern zu vermeiden.

Das wirksamste Mittel, um Gesundheitskrisen zu verhindern, ist der Aufbau nationaler Gesundheitssysteme“, sagte Spahn. „Vor allem der Aufbau der Grundversorgung weltweit ist dafür wichtig.“ 

Gemeinsam starten die G7-Staaten daher eine webbasierte Plattform, um sich über die Möglichkeiten auszutauschen, wie man die Gesundheitsversorgung weltweit angleichen kann. Außerdem wollen die Gesundheitsministerinnen und -minister den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria weiter auffüllen.

Das Treffen der Gesundheitsminister findet vom 15. bis 17. Mai 2019 in Paris statt. Neben den Ministern nehmen auch weitere Gesundheitsexpertinnen und -experten wie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus teil.