Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Gesundheitsbehörden in ganz Deutschland sollen personell aufgestockt, modernisiert und vernetzt werden. Das Ziel des Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, auf den sich die Gesundheitsminister von Bund und Länder jetzt geeinigt haben.

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Im ÖGD-Pakt stellt der Bund 4 Milliarden Euro für Personal, Digitalisierung und moderne Strukturen zur Verfügung. Bund und Länder sind übereingekommen, bereits im nächsten Jahr mit der ersten Tranche der Förderung zu starten. Der Förderzeitraum wird auf sechs Jahre festgesetzt.

Bund und Länder haben während der Pandemie zusammen festgestellt, dass es Defizite gab. Wir wollen die Corona-Krise nicht nur irgendwie überstehen. Wir wollen daraus lernen, den Öffentlichen Gesundheitsdienst so aufzustellen, dass er für künftige Pandemien gerüstet ist.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Im Pakt wurden klare Ziele definiert: In den Ländern sollen bis Ende kommenden Jahres mindestens 1500 neue Stellen geschaffen und mit Ärztinnen und Ärzten sowie Fach- und Verwaltungspersonal besetzt werden. Bis Ende 2022 sollen mindestens weitere 3500 Vollzeitstellen geschaffen werden. Darüber hinaus soll in die Digitalisierung der Gesundheitsbehörde, in eine moderne IT-Infrastruktur, eine sicheres Datensicherheitskonzept sowie die Vernetzung der Behörden investiert werden.