„Daten für Taten“ im Kita-Alter (KitaGesund)

Ressortforschung im Handlungsfeld „Gesundheitsförderung und Prävention“, Förderschwerpunkt „Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Öffentlichem Gesundheitsdienst und Public Health Forschung“

„Daten für Taten“ im Kita-Alter (KitaGesund)

Motivation

Im Projekt soll gezeigt werden, dass eine engere Verzahnung von ÖGD und Wissenschaft zu einer besseren Nutzung von Routinedaten im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit führt. Darauf aufbauend können passgenaue Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder konzipiert werden (z. B. im Setting Kita), die auf einem belastbaren wissenschaftlichen Fundament basieren.

Ziele und Vorgehen

Das Hauptziel des Projektes ist es, durch das Vorliegen aussagekräftigerer Daten die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern. Hierzu gehen die beteiligten Gesundheitsämter aus Dresden und Berlin eine strategische Partnerschaft mit den Public Health Forschenden ein. Die erhobenen Daten aus Kitareihen- bzw. Kindergartenuntersuchungen und Schuleingangs- bzw. Schulverlaufsuntersuchungen sollen miteinander verknüpft und zusätzlich durch elterliche Befragungsdaten ergänzt werden. Unter Nutzung der Daten werden Vorschläge für konkrete Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen entwickelt. Ausgewählte Maßnahmen werden in Dresden pilothaft erprobt und sollen insbesondere sozial benachteiligten Kindern zugutekommen.

Perspektiven für die Praxis

Auch nach Projektende sollen die miteinander verzahnten Routinedaten eine zukunftsorientierte Gesundheitsberichterstattung im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit ermöglichen. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden in einem Bericht zusammengefasst, der auch am Projekt unbeteiligten Gesundheitsämtern in Deutschland Anregungen für eine zukunftsorientierte Gesundheitsberichterstattung geben kann. Die zu erwartenden Ergebnisse und Erkenntnisse sollen zudem in vielfacher Art und Weise Einzug in die Praxis halten und zum Beispiel in das Netzwerk der World Health Organisation (WHO): „Gesunde Städte“ einfließen. Es ist das Ziel, die im Rahmen des Projektes etablierten Kooperationsbeziehungen zwischen ÖGD und universitärer Public Health-Forschung zu verstetigen, u. a. in Form von Praxisprojekten für Masterstudierende des Studiengangs Gesundheitswissenschaften/Public Health (MPH) an der TU Dresden.

Fakten zum Projekt

Projektleitung

Technische Universität Dresden
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin
Prof. Dr. med. Andreas Seidler, MPH
Fetscherstraße 74
01307 Dresden

Projektlaufzeit

01.10.2021 bis 30.09.2024

Projektbeteiligte

  • Gesundheitsämter verschiedener Bezirke Berlins
  • Landeshauptstadt Dresden, Amt für Gesundheit und Prävention

Das Projekt ist Teil des Förderschwerpunkts „Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Öffentlichem Gesundheitsdienst und Public Health Forschung“.

Ansprechperson

Dr. Michael Ebert
DLR Projektträger
projekttraeger-bmg(at)dlr.de 

Stand: 04. Februar 2022
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