Prävalenz der Internetabhängigkeit (PINTA)

Projektnehmer: Universität Lübeck
Berichtsjahr: 2011

Erstmalig wurde mit PINTA die Häufigkeit der Internetabhängigkeit in der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland mittels einer repräsentativen Stichprobe erhoben. Die vorliegende Analyse greift auf eine bestehende Studie zur Erhebung der Glücksspielsucht in Deutschland zurück und wertet die begleitende Befragung zu Internetabhängigkeit gesondert aus. Daher beruhen die Ergebnisse auf einer Gesamtbasis der Befragung von rund 15.000 Personen. Im Vergleich zu der bisher gültigen Schätzung finden sich bei PINTA niedrigere, dennoch bedeutsame Raten der Internetsucht. Die Genauigkeit der Schätzung konnte verbessert werden, es bedarf jedoch weiterhin einer Validierung des genutzten Erhebungsinstruments durch klinische Interviews.

Basierend auf der PINTA-Untersuchung wurde deshalb die Studie "Prävalenz der Internetabhängigkeit – Diagnostik und Risikoprofile (PINTA-DIARI)" durchgeführt, deren Ergebnisse seit 2013 vorliegen.

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