Weniger ist mehr – Rauchfrei-Beratung durch Familienhebammen

In Deutschland rauchen durchschnittlich 13 Prozent der Schwangeren zu Beginn der Schwangerschaft. Nur ein Viertel schafft es, während der Schwangerschaft das Rauchen aufzugeben. Junge Mütter und Frauen aus sozial benachteiligten Schichten rauchen besonders häufig während der Schwangerschaft. Die Dunkelziffer wird weitaus höher eingeschätzt. Um Schwangere und junge Mütter darin zu beraten und zu motivieren, weniger zu rauchen und Wohnung sowie Auto rauchfrei zu belassen, wurden Familienhebammen darin geschult, mit einem Arsenal an Instrumenten rauchfrei-Beratungen durchzuführen.

Die Familienhebamme betreut schwangere Frauen, Mütter und Kinder bis zum ersten Geburtstag des Kindes aus Familien, die durch gesundheitliche oder psychosoziale Belastungen gefährdet sind und deswegen einen erhöhten Betreuungsbedarf haben. Projektziele: Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Integration eines Moduls „rauchfrei-Beratung“in die Qualifizierung zur Familienhebamme in Niedersachsen. Zielgruppen sind neben den in Ausbildung Befindlichen auch bereits fortgebildete Familienhebammen, die sich weiter qualifizieren möchten.