Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV)

Verordnung über das Verfahren und die Anforderungen der Prüfung der Erstattungsfähigkeit digitaler Gesundheitsanwendungen in der gesetzlichen Krankenversicherung

Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz wurde die Grundlage für den Leistungsanspruch der Versicherten auf Versorgung mit digitalen Gesundheitsanwendungen geschaffen. Mit der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung und dem Leitfaden des Bundesinstituts für Arzneimittel werden nun weitere Bausteine gelegt, damit die „App auf Rezept“ zügig Bestandteil der Versorgung werden kann.

Mit der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung und dem Leitfaden schaffen Bundesministerium für Gesundheit und Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

  • eine klare Definition der an digitale Gesundheitsanwendungen zu stellenden Anforderungen insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Qualität, Datenschutz und Datensicherheit,

  • verlässliche Vorgaben für Methoden und Verfahren zum Nachweis positiver Versorgungseffekte,

  • die Voraussetzungen der Einrichtung eines funktionalen, nutzerfreundlichen und transparenten Verzeichnisses für digitale Gesundheitsanwendungen sowie

  • ein unabhängiges, strukturiertes und verlässliches Prüfverfahrens, das die Einhaltung der Anforderungen an digitale Gesundheitsanwendungen zu jederzeit gewährleistet.

DiGA-Summit

Öffentliche Erläuterung und Diskussion am 22.04.2020

Die Digitale-Gesundheitsanwendungen Verordnung und der Leitfaden des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte werden im Rahmen des virtuellen „DiGA Summit“ des health innovation hub des Bundesministeriums für Gesundheit (hih) am 22.04.2020 durch Vertreter des BMG und des BfArM öffentlich vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert. Hierzu können Fragen vorab beim hih eingereicht werden.