Pflegeleistungs-Helfer - Ihr digitaler Ratgeber für Pflegeleistungen

einen Überblick über die Leistungen, die in Anspruch genommen werden können und die Ihren Anforderungen entsprechen. Weiter unten finden Sie Schieberegler, durch die Sie die Leistungen verändern können, denn bestimmte Leistungen lassen sich flexibel nutzen. Das heißt: Wird eine Leistungsart weniger genutzt, entsteht dadurch bei einer anderen Leistung ein höherer Anspruch.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Berechnung nicht rechtsverbindlich ist. Drucken Sie sich daher die Übersicht aus und lassen Sie sich von Ihrer Pflegeversicherung (privat oder gesetzlich) beraten.

Überleitung

Die Person wird übergeleitet bzw. befindet sich in Pflegegrad 2.

Monatliche Leistungen

Pflegebedürftige, die weiterhin zu Hause leben, können einen zugelassenen professionellen Pflegedienst engagieren und erhalten dann die sogenannte „Pflegesachleistung“. Dazu zählen körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung durch geeignete Pflegekräfte.

Es können bis zu 689 Euro in Anspruch genommen werden.

Wenn hier weniger Anspruch genutzt wird, erhöht sich der Anspruch zum Beispiel beim Pflegegeld. Wie viel Geld für Pflegesachleistungen soll monatlich genutzt werden?

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689 €

Das Pflegegeld wird dem Betroffenen von der Pflegekasse überwiesen. Dieser kann über die Verwendung des Pflegegeldes grundsätzlich frei verfügen und gibt das Pflegegeld regelmäßig an die ihn versorgenden und betreuenden Personen als Anerkennung weiter.

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316 €

Mit dem Entlastungsbetrag können Kosten finanziert werden, die im Zusammenhang entstehen mit der Inanspruchnahme von
  • Leistungen der teilstationären Tages- oder Nachtpflege,
  • Leistungen der vorübergehenden vollstationären Kurzzeitpflege,
  • Leistungen zugelassener Pflegedienste im Bereich Betreuung und Hilfen bei der Haushaltsführung (ausschließlich in Pflegegrad 1 außerdem auch Leistungen im Bereich der körperbezogenen Selbstversorgung, z. B. Hilfen beim Waschen oder Baden),
  • Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag. Zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag zählen unter anderem Betreuungsgruppen für demenziell erkrankte Menschen, Helfer- bzw. Helferinnenkreise zur stundenweisen Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Bereich, die Tagesbetreuung in Kleingruppen oder Einzelbetreuung durch anerkannte Helferinnen bzw. Helfer, Agenturen zur Vermittlung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sowie vergleichbar nahestehende Pflegepersonen, Familienentlastende Dienste sowie Alltagsbegleiter und Pflegebegleiter.

Es können bis zu 125 Euro in Anspruch genommen werden.

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125 €

Wenn hier weniger Anspruch genutzt wird, kann der Betrag auch für andere Leistungen genutzt werden (welche erfahren Sie hier). In unserem Beispiel können Sie den Betrag für die Tages- und Nachtzeitpflege einsetzen. In welcher Höhe soll der Entlastungsbetrag monatlich genutzt werden?

Wird der oben genannte Betrag von 125 Euro monatlich nicht oder nicht voll ausgeschöpft, wird der verbleibende Betrag auf die folgenden Monate im Kalenderjahr übertragen. Am Jahresende nicht verbrauchte Beträge können noch bis in das darauffolgende Kalenderhalbjahr übertragen werden. Außerdem können zusätzlich bis zu 40% des im Kalendermonat noch nicht in Anspruch genommenen Leistungsbetrags für ambulante Pflegesachleistungen eingesetzt werden, um damit nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag im Wege der Kostenerstattung zu finanzieren. Lassen Sie sich dafür bei der Pflegeversicherung (privat oder gesetzlich) der betroffenen Person beraten!
Technische Pflegehilfsmittel werden in der Regel leihweise oder gegen eine Zuzahlung zur Verfügung gestellt. Die Kosten für Verbrauchsprodukte in Höhe von bis zu 40 Euro pro Monat werden von der Pflegekasse erstattet. Dazu gehören z. B. Einmalhandschuhe oder Betteinlagen.

Es werden Kosten für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel in Höhe von bis zu 40 Euro monatlich übernommen.

Größere technische Pflegehilfsmittel werden oft leihweise überlassen. Zu den Kosten für technische Pflegehilfsmittel muss der Pflegebedürftige einen Eigenanteil von 10 Prozent, maximal jedoch 25 Euro je Pflegehilfsmittel zuzahlen.

Jährliche Leistungen

Manche Pflegebedürftige (im Sinne des Rechts der Pflegeversicherung) sind für eine begrenzte Zeit auf vollstationäre Pflege angewiesen, z. B. weil eine Krisensituation bei der häuslichen Pflege bewältigt oder der Übergang im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt geregelt werden muss. Für sie gibt es die Kurzzeitpflege in entsprechenden vollstationären Einrichtungen.

Es können für bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege im Kalenderjahr bis zu 1612 Euro jährlich in Anspruch genommen werden.

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3224 €

Wenn Sie hier weniger oder mehr Geld nutzen möchten, verändert sich der Betrag des Anspruchs bei der Verhinderungspflege. Wieviel Geld für die Kurzzeitpflege möchten Sie jährlich nutzen?

Für die Kurzzeitpflege kann außerdem auch der Entlastungsbetrag eingesetzt werden. Lassen Sie sich dafür bei der Pflegeversicherung (privat oder gesetzlich) der betroffenen Person beraten!
Macht die private Pflegeperson Urlaub oder ist sie durch Krankheit vorübergehend an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung die nachgewiesenen Kosten einer Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr, die sogenannte Verhinderungspflege.

Es können für bis zu sechs Wochen Verhinderungspflege im Kalenderjahr bis zu 1612 Euro jährlich in Anspruch genommen werden.

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2418 €

Wenn Sie hier weniger oder mehr Geld nutzen möchten, verändert sich der Betrag des Anspruchs bei der Kurzzeitpflege. Wieviel Geld für die Verhinderungspflege möchten Sie jährlich nutzen?

Weitere Leistungen

Pflegekurs

Wenn Sie eine Angehörige oder einen Angehörigen pflegen oder sich ehrenamtlich um Pflegebedürftige kümmern wollen, können Sie an einem kostenlosen Pflegekurs Ihrer Pflegekasse teilnehmen. (Mehr erfahren)

Zusammenfassung
Pflegegrad: 2
Monatliche Leistungen
ambulante Pflegesachleistungen für Pflegedienst: 689 €
Pflegegeld: 0 €
Entlastungsbetrag: 125 €
zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €
Jährliche Leistung
Kurzzeitpflege: 1612 €
Verhinderungspflege: 1612 €
Weitere Leistungen
Pflegekurs:
Stand: 22. Dezember 2016
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