„Ich entscheide. Informiert und aus Verantwortung.“ Start der Organspendekampagne 2014

Anlässlich des Tages der Organspende am 7. Juni 2014, stellten das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihre gemeinsame Organspendekampagne vor. Sie steht unter dem Motto

„Ich entscheide. Informiert und aus Verantwortung.“

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA erklärt: „Gespräche zur Organ- und Gewebespende sind zunehmend ein Thema im Familien- und Freundeskreis, wie die jüngsten Ergebnisse einer Repräsentativerhebung der BZgA zeigen. Unterhielten sich im Jahr 2012 noch 59 Prozent der Befragten darüber mit ihren Angehörigen, so sind es ein Jahr später bereits 65 Prozent. Diese positive Entwicklung gilt es weiter zu unterstützen. Das gelingt am besten dadurch, dass wir informieren und Gesprächsanlässe schaffen. Menschen, die gut über die Organ- und Gewebespende informiert sind, entscheiden sich eher und sprechen auch mit ihren Angehörigen darüber.

Als Paten für die Kampagne konnten BMG und BZgA prominente Unterstützer gewinnen, unter anderem die Schauspieler Klaus J. Behrendt, Eva Habermann, Elisabeth Lanz und Roy Peter Link, die Moderatoren Sonya Kraus, Markus Lanz und Kamilla Senjo, den Komiker und Schauspieler Ralf Schmitz, den Olympiasieger im Gewichtheben Matthias Steiner und den Buchautor und Gewinner des diesjährigen Organpatenpreises David Wagner.

Die Organspendekampagne 2014 soll dazu motivieren, sich über das Thema Organspende zu informieren und die persönliche Entscheidung in einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Damit wird an die Kampagne aus dem Vorjahr angeknüpft, die unter dem Motto: “Das trägt man heute: den Organspendeausweis“ stand.

Neben Großflächen-Plakaten und Zeitungsanzeigen wird der im letzten Jahr eingeführte Internetblog unter www.organspende-geschichten.de zu einem Online-Magazin ausgebaut. Dort finden Nutzer Interviews mit den prominenten Kampagnenunterstützern, Reportagen von Menschen, für die das Thema Organspende zum Arbeitsalltag gehört, aber auch Geschichten von Spendern und Angehörigen. Zudem werden verstärkt Soziale Medien (Facebook, Twitter und Youtube) in die Kampagne eingebunden.