Allianz für Gesundheitskompetenz

Fachtagung „Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter“

Im digitalen Zeitalter sind so viele Informationen verfügbar wie nie zuvor – gerade auch zum Thema Gesundheit. Aber viele Menschen stehen angesichts einer Informationsfülle vor der Herausforderung, sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden. Jeder Zweite verfügt nur über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz und hat Probleme damit, Informationen zu finden, zu verstehen und für die eigene Gesundheit zu nutzen.

Die 2017 gegründete „Allianz für Gesundheitskompetenz“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung zu stärken. Sie veranstaltet in Kooperation mit dem „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ die Fachtagung „Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter“ am:

Dienstag, 4. Februar 2020 von 10.00 bis 17.00 Uhr in der European School of Management and Technology (ESMT),
Schloßplatz 1, 10178 Berlin.


Welche Anforderungen stellt das digitale Zeitalter an die Gesundheitskompetenz? Welche Rolle nehmen die Medien ein und vor welchen kommunikativen Herausforderungen stehen Gesundheitsberufe sowie Patientinnen und Patienten? Die Fachtagung soll Antworten auf diese und andere Fragen geben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird die Tagung eröffnen. Keynotes halten Prof. Dr. Andréa Belliger, Institut für Kommunikation & Führung, Luzern und Prof. Dr. Doris Schaeffer, „Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz“. In einem Schlussdialog sprechen Prof. Dr. Jürgen M. Pelikan, WHO-Kooperationszentrum für Gesundheitsförderung in Krankenhäusern und im Gesundheitswesen und PD Dr. Martin Weber, World Health Organization (WHO) über die europäische Dimension.

Vier Workshops greifen die zentralen Fragen zur Gesundheitskompetenz im Digitalen Zeitalter auf:

Der Workshop wirft einen Blick auf die Anforderungen an die Gesundheitskompetenz in digitalen Zeiten und beleuchtet anhand von Beispielen die Rolle von digitalen Anwendungen, Apps und YouTube für Information und die Vermittlung von Gesundheitskompetenz.

Mit Beiträgen von: Dr. Alessa Jansen, Bundespsychotherapeutenkammer, Sören Friedrich, ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V., Marius Schlichting, BAG SELBST HILFE, Dr. Antje Gottberg, GKV-Spitzenverband, Dr. Amin-Farid Aly, Bundesärztekammer und Dr. Bernhard Gibis, Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Moderation: Gerhard Schröder, Deutschlandradio

Einführung: Prof. Dr. Andréa Belliger, Institut für Kommunikation & Führung, Luzern

Der Workshop fragt nach der Wirkung der Digitalisierung auf traditionelle Medien und ihrer Bedeutung für eine Verbesserung der Gesundheitskompetenz.

Auf dem Podium diskutieren: Dr. Harro Albrecht, Die Zeit, Dr. Werner Bartens, Süddeutsche Zeitung, Kim Björn Becker, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Michael Brendler, Freier Journalist, Meike Hemschemeier, Science Media Center, Dr. Lucia Schmidt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Jeanne Turczynski, Bayerischer Rundfunk, Dr. Astrid Viciano, Süddeutsche Zeitung.

Moderation: Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School und Dr. Dennis Ballwieser, Wort & Bild Verlag.

Einführungen: Prof. Dr. Doris Schaeffer, Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz; Birgit Dembski, BAG Selbsthilfe und Julian Olk, Handelsblatt

Der Workshop fragt nach den Herausforderungen für Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf im digitalen Zeitalter und nimmt dabei beispielhaft drei Gruppen in den Fokus: Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung, chronisch Erkrankte sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Nach zwei einleitenden Impulsen werden zu jeder dieser Gruppen ein einleitendes „Schlaglicht“ und Beispiele guter Praxis präsentiert.

Mit Beiträgen von: Eva Mira Bröckelmann und Dr. Petra Schmidt-Wiborg, BAG SELBSTHILFE, Dr. Anke Spura, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Elisabeth Fix, Deutscher Caritasverband, Dr. Annett Horn, Deutscher Pflegerat e. V., Ulrike Peifer, Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Susanne Armbruster, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Elfi Schmidt-Garrecht, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Susanne Jordan, Robert-Koch-Institut, Dr. Eva-Maria Berens, Universität Bielefeld und Dr. Ralf Suhr, Zentrum für Qualität in der Pflege.

Moderation: Jessica Hanneken, Vice President bfs health finance

Eine gelungene Kommunikation zwischen Gesundheitsberufen und PatientInnen ist in der täglichen Versorgung elementar. Die Frage ist, ob die Digitalisierung zu einer Verbesserung führt. Im Workshop soll aufgezeigt werden, welche Formen die Kommunikation in verschiedenen Versorgungsrealitäten derzeit annimmt, und an Projekten verdeutlicht werden, welche Faktoren oder Maßnahmen eine patientenzentrierte Kommunikation fördern.

Mit Beiträgen u. a. von: Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention, Dr. Bernd Metzinger, Deutsche Krankenhausgesellschaft,  Herr Prof. Dietmar Oesterreich, Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Eva Maria Bitzer, Pädagogische Hochschule Freiburg, Prof. Dr. Michael Ewers, Deutscher Pflegerat e. V., Bettina Kuhnert, Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V., Corinna Schaefer, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin und Ansgar Jonietz, Was hab ich? gGmbH.

Moderation: Martin von Berswordt-Wallrabe

Die Anmeldung ist bereits geschlossen.

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Veranstaltung. Die Kapazitäten für unsere Veranstaltung sind bereits ausgeschöpft. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Partner der im Jahr 2017 gegründeten „Allianz für Gesundheitskompetenz“ sind neben dem Bundesministerium für Gesundheit, der Gesundheitsministerkonferenz der Länder und der Patientenbeauftragten der Bundesregierung 14 Spitzenorganisationen der Selbstverwaltung.