Thomas Koehler/Bundesgesundheitsministerium

Gemeinsamer Bundesausschuss ordnet Notfallversorgung neu

Am heutigen Donnerstag wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) klare Qualitätsanforderungen für eine gute, flächendeckende stationäre Notfallversorgung definieren. Krankenhäuser, die diese Anforderungen erfüllen, erhalten künftig finanzielle Zuschläge. Darüber hinaus ist jedes Krankenhaus auch weiterhin zu ärztlicher Hilfeleistung im Notfall verpflichtet. Die Einführung der Qualitätsanforderungen wird keine Schließung von Notaufnahmen oder Krankenhäusern zur Folge haben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält eine Rede

Spahn: Pragmatischer Datenschutz, wenn es um Fortschritt für Gesundheit geht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach sich auf Gesundheits-IT Messe "conhIT" für pragmatische Datenschutz-Lösungen im Gesundheitsbereich aus. "Ich bin davon überzeugt, dass die Digitalisierung auch unsere Gesundheitsversorgung besser machen wird. Im Sinne der Patienten wäre es nicht zu verantworten, diese Chance zu verpassen oder durch Datenschutz zu verbauen. Was ich mir als Gesundheitsminister vorgenommen habe, will ich gerade auch mit der Digitalisierung erreichen."

Foto: Jemand hält in einer Hand ein Blatt Papier, das er durch eine Lupe betrachtet, die er in der anderen Hand hält

Bundesländer investieren zu wenig in Krankenhäuser

Die Investitionen der Bundesländer reichen nicht aus, um den Krankenhausbestand zu garantieren. Das zeigt das aktuelle Gutachten des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Das Gutachten steht für Sie als Kurz- und Abschlussbericht zum Download zur Verfügung.

Foto: Portraitfoto von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor hellem Hintergrund

Spahn für Beitragssenkung der gesetzlichen Krankenkassen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert die Krankenkassen auf, die Arbeitnehmer von der guten finanziellen Lage der Kassen profitieren zu lassen. Bei sehr vielen gesetzlichen Krankenkassen gebe es Spielraum für Entlastungen.