Ergotherapeutin trifft Minister

Spahn verteidigt Reform gegen Kritik

Sie kannten sich bereits. Als Ergotherapeutin Jennifer Eisbach den Gesundheitsminister jetzt in der Reihe #FragSpahn interviewte, traf sie ihn bereits das zweite Mal. Schon bei der Erarbeitung des Terminservice-Gesetzes (TSVG) hatte Eisbach vergangenes Jahr die Möglichkeit bekommen, mit anderen Therapeuten direkt mit dem Minister zu sprechen, ihre Reformwünsche anzubringen. Jetzt die Bestandsaufnahme. Zwar hat sich durch das Gesetz für Heilmittelerbringer viel verbessert – bessere Bezahlung, mehr Kompetenzen. Doch das reicht Eisbach nicht. Spahn dagegen verteidigt seine Reform gegen Kritik: „Wir haben den Alltag für die Heilmittelerbringer konkret verbessert“, so der Minister.

Jennifer Eisbach, selbstständige Ergotherapeutin mit zwei eigenen Praxen im Westerwald, hatte sich im August 2018 auf einen Aufruf des Bundesgesundheitsministers gemeldet. 

Über Facebook bat Jens Spahn sie und vier ihrer Kolleginnen und Kollegen, ihr Wissen aus der Praxis in die Gesetzgebung einfließen zu lassen. Eisbachs Anliegen damals unter anderem:

  • bessere Vergütung von Leistungen  

  • Direktzugang für die Patienten

  • Aufklärung und Entlastung von Ärzten

Rund ein halbes Jahr später lud Jens Spahn die Ergotherapeutin jetzt erneut nach Berlin ein, um sich ihren kritischen Fragen zu stellen. Wenige Wochen zuvor war Spahns Terminservice-Gesetz mit vielen Verbesserungen für die Heilmittelerbringer vom Bundestag beschlossen worden. Auch die Forderungen von Jennifer Eisbach und ihren Kollegen wurden aufgenommen! „Jens Spahn hat einiges für uns in Bewegung gebracht. Er hat zugehört und uns ernst genommen“, lobte Eisbach den Einsatz des Bundesgesundheitsministers. Trotzdem gab es noch Gesprächsbedarf. Eisbach nutzte die Gelegenheit und bohrte zum Direktzugang und dem Verhältnis zwischen Ärzten und Therapeuten nach:

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Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen hatten im vergangenen Sommer in den sozialen Medien auf ihre Probleme im Alltag aufmerksam gemacht. Jens Spahn hörte zu und handelte. Mit dem Terminservice-Gesetz wurden viele Alltagsprobleme der Heilmittelerbringer konkret verbessert.