Neuer Sachverständigenrat: Digitalisierung soll Thema werden

Der Sachverständigenrat Gesundheit soll sich künftig stärker mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen beschäftigen. Dazu rief Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Experten-Gremium auf, das heute in neuer Besetzung das erste Mal tagte. Zu Beginn der Arbeitssitzung überreichte Spahn die Ernennungsurkunden.

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Der neu zusammengesetzte Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat seine Arbeit aufgenommen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn überreichte am 27. Februar 2019 den Mitgliedern des Berater-Gremiums die Ernennungsurkunden. Vor der ersten Arbeitssitzung bat der Minister die Gesundheitsexperten, sich in ihren Gutachten künftig stärker um die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu kümmern.

Die Mitglieder des neuen Sachverständigenrats sind der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Ferdinand Gerlach  (Universität Frankfurt), der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Wolfgang Greiner (Universität Bielefeld), die Ökonomin Prof. Dr. Beate Jochimsen (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), der Onkologe Prof. Dr. Christof von Kalle (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg), die Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Meyer (Universität Halle), der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Jonas Schreyögg (Universität Hamburg) und die Pharmakologin Prof. Dr. Petra Thürmann (Universität Witten-Herdecke).

Auf seiner ersten Arbeitssitzung wählte der Sachverständigenrat Prof. Dr. Ferdinand Gerlach zum Vorsitzenden und Prof. Dr. Wolfgang Greiner zum stellvertretenden Vorsitzenden.