Warken: „Wir sind besonders stark, wenn Forschung, Industrie und Versorgung an einem Strang ziehen.“

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat das neue Exzellenz-Zentrum für Präzisionsonkologie am Universitätsklinikum Essen eröffnet. Das Zentrum soll neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebserkrankungen schaffen. „Die Nuklearmedizin in Essen steht stellvertretend für die Stärken unserer Gesundheitsversorgung: Ein breiter Zugang zu Spitzenmedizin auf dem neuesten Stand der Entwicklung", so die Ministerin.

01. Juli 2026
v.l.n.r.: Ina Brandes, NRW Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin, Hendrik Wüst, NRW Ministerpräsident, Prof. Dr. Angelika Eggert, Vorstandsvorsitzende Universitätsmedizin Essen, Prof. Ken Herrmann, Direktor Klinik für Nuklearmedizin
v.l.n.r.: Ina Brandes, NRW Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin, Hendrik Wüst, NRW Ministerpräsident, Prof. Dr. Angelika Eggert, Vorstandsvorsitzende Universitätsmedizin Essen, Prof. Ken Herrmann, Direktor Klinik für Nuklearmedizin

Krebs ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Zugleich entwickeln sich Diagnostik und Therapien rasant weiter. Warken unterstrich, dass die enge Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und Versorgung entscheidend sei, um innovative Behandlungsmethoden schneller zu den Patientinnen und Patienten zu bringen. Das neue Zentrum stärke die onkologische Versorgung in Deutschland.

Mit den in Essen aufgebauten Strukturen werden sich neue Möglichkeiten für Forschung und Behandlung eröffnen. Das gibt Patienten und Angehörigen Hoffnung. Gleichzeitig freue ich mich über die Eröffnung dieses Exzellenz-Zentrums auch vor dem Hintergrund der bundesweit angestrebten Spezialisierung von Kliniken. Mithilfe von Spezialisierung und der Bildung von Zentren mit qualitativ hochwertiger Spitzenmedizin können wir die Versorgung der Patienten noch besser und effizienter gestalten.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken

Auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt am Klinikum in Essen an Bedeutung. Warken betonte, dass der Einsatz von KI in der Medizin aufgrund der hohen Komplexität moderner Behandlungsmethoden zeitgemäß sei. Zugleich machte die Ministerin deutlich: Die letzte Entscheidung müsse immer der Mensch treffen.

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