Mehr vorbeugen und besser versorgen
Der Zukunfts-Pakt Pflege hat sich getroffen.
Ministerin Warken war auch dabei.
Sie sagt:
Es muss genug Geld für die Pflege geben.
Am 11. Dezember 2025 gab es eine Presse-Konferenz.
Bei einer Presse-Konferenz treffen sich Politiker und Journalisten.
Die Politiker reden über ein bestimmtes Thema.
Die Journalisten schreiben darüber in der Zeitung und im Internet.
Mit Ministerin Warken
Bei dieser Presse-Konferenz waren diese Politiker dabei:
- Nina Warken:
Sie ist die Bundes-Gesundheits-Ministerin. - Karl-Josef Laumann:
Er ist der Gesundheits-Minister von Nordrhein-Westfalen. - Melanie Schlotzhauer:
Sie ist die Sozial-Senatorin von Hamburg.
Die Politiker haben über die Bund-Länder-AG gesprochen.
Die Bund-Länder-AG ist eine Arbeits-Gruppe von allen Bundesländern.
Die Arbeits-Gruppe hat ein Projekt gemacht.
Das Projekt heißt:
Zukunfts-Pakt Pflege.
Es folgt ein Zitat von Ministerin Nina Warken in schwerer Sprache:
Wir sind angetreten, um die soziale Pflegeversicherung auf ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Fundament zu stellen. Dabei waren wir uns schnell einig, dass der Schlüssel zur Verringerung der Pflegebedürftigkeit von älter werdenden Menschen in der Stärkung von Prävention und Aufklärung liegt. Die Kernfrage bleibt jedoch die nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung. Dazu halten wir an der Systematik des Teilleistungssystems fest, wollen die finanziellen Mittel aber zielgerichteter für nachweislich nutzbringende Leistungen einsetzen. Die heutigen Ergebnisse sind eine gute Grundlage, um im engen Austausch innerhalb der Bundesregierung und mit den Ländern einen Gesetzentwurf zu erarbeiten.
Das Zitat ist zu Ende.
Es bedeutet in Leichter Sprache:
Wir wollen die soziale Pflege-Versicherung besser machen.
Die soziale Pflege-Versicherung soll lange gut sein.
Und die soziale Pflege-Versicherung soll lange helfen können.
Dafür haben wir viele Ideen gesammelt.
Wir haben schnell gemerkt:
Man muss mehr für Prävention und Aufklärung tun.
Prävention bedeutet:
Vorbeugen.
Dann brauchen weniger Menschen Pflege.
Aber wie kann man die Pflege-Versicherung lange bezahlen?
Das ist die wichtigste Frage.
Die Pflege-Versicherung ist ein Teil-Leistungssystem.
Das heißt:
Die Pflege-Versicherung bezahlt nur einen Teil von der Pflege.
Das wollen wir nicht ändern.
Aber wir wollen das Geld für die richtigen Sachen ausgeben.
Die Sachen sollen den Menschen wirklich helfen.
Heute haben wir viele gute Ideen gesammelt.
Mit den Ideen können wir einen Gesetzes-Vorschlag machen.
Dafür müssen wir mit der Regierung und den Bundes-Ländern reden.
Die wichtigsten Ergebnisse
Prävention und Nachhaltigkeit
Prävention heißt:
Man will etwas verhindern.
Nachhaltigkeit heißt:
Etwas soll lange gut sein.
Menschen in der Langzeit-Pflege sollen gesund bleiben.
Dafür gibt es jetzt mehr Gesundheits-Check-ups.
Bei einem Gesundheits-Check-up untersucht ein Arzt oder eine Ärztin die Menschen.
So kann man sehen:
Welche Krankheiten können die Menschen bekommen?
Und man kann die Krankheiten früh behandeln.
Das ist gut für die Menschen in der Langzeit-Pflege.
Und es ist gut für die Pflege.
Aktiv und selbstständig bleiben
Manche Menschen brauchen Pflege.
Aber sie wollen nicht in ein Pflege-Heim.
Sie wollen zu Hause wohnen bleiben.
Dafür gibt es jetzt mehr Hilfe.
Zum Beispiel:
- Fach-Leute helfen den Menschen
- Es gibt mehr Präventions-Maßnahmen
- Es gibt mehr Rehabilitations-Maßnahmen
- Rehabilitations-Maßnahmen helfen den Menschen beim Gesund-Werden.
- Es gibt ein Notfall-Budget für Rand-Zeiten.
Kurze Wege in die Pflege
Manche Menschen brauchen Pflege.
Aber sie können nicht in ein Pflege-Heim gehen.
Sie brauchen ambulante Pflege.
Das heißt:
Fach-Leute kommen zu den Menschen nach Hause und pflegen sie dort.
Dafür gibt es jetzt mehr Geld von der Pflege-Kasse.
Das Geld ist für Sach-Leistungen und Entlastungs-Leistungen.
Sach-Leistungen sind zum Beispiel Medikamente.
Entlastungs-Leistungen sind zum Beispiel Hilfe im Haushalt.
Pflege-Versorgung auf dem Land sichern
Es soll genug Pflege-Einrichtungen geben.
Auch auf dem Land.
Dafür sollen die Kommunen mehr Pflege-Einrichtungen machen können.
Und die Kommunen sollen mehr Geld von den Pflegekassen bekommen.
Mehr Freiheit, weniger Vorgaben
Es gibt viele Regeln für die Arbeit in der Pflege.
Die Regeln kommen vom Land oder vom Bund.
Manche Regeln sind doppelt.
Diese Regeln sollen wegfallen.
Dann haben die Pflegenden weniger Arbeit mit den Regeln.
Und sie können sich besser um die Menschen kümmern.
Mut zu neuen Ideen
Die Arbeit in der Pflege soll besser werden.
Dafür soll es neue Ideen geben.
Zum Beispiel:
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sollen helfen.
Die Pflege-Versicherung soll genug Geld haben.
Und die Pflege-Versicherung soll lange halten.
Dafür soll die Pflege-Versicherung so bleiben wie sie ist.
Das heißt:
Die Menschen bekommen nur einen Teil von dem Geld für die Pflege.
Und es gibt verschiedene Pflege-Stufen.
Aber die Pflege-Versicherung gibt im Moment zu viel Geld aus.
Deshalb will man prüfen:
Wie kann man den Eigen-Anteil von den Menschen kleiner machen?
Der Eigen-Anteil ist der Teil von dem Geld für die Pflege.
Den müssen die Menschen selbst bezahlen.
Und man will prüfen:
Wie kann man die Schwellen-Werte ändern?
Die Schwellen-Werte sind Zahlen.
Die Zahlen zeigen:
Ab wann bekommt ein Mensch Hilfe?
Dafür muss man das System ändern.
So geht es weiter
Praxis-Check mit den betroffenen Organisationen
Die Regierung will neue Gesetze machen.
Die Gesetze sollen für die Organisationen sein.
Die Organisationen sollen bei den Gesetzen mitmachen können.
Deshalb will die Regierung mit den Organisationen reden.
Was brauchen die Organisationen?
Das will die Regierung wissen.
Finanzierungs-Fragen abstimmen
Das Bundes-Ministerium für Gesundheit (BMG) will einen Vorschlag machen.
Der Vorschlag ist für die Finanzierung von der Pflege.
Dafür redet das BMG mit der Bundes-Regierung.
Dann redet das BMG im Februar mit den Ländern.
Das Gesetz machen
Das BMG macht einen Vorschlag für ein Gesetz.
Das Gesetz soll die Pflege besser machen.
Und das Gesetz soll sich um die Finanzierung von der Pflege kümmern.
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