Warken: "Eine krisenfeste Gesundheitsversorgung ist elementarer Teil vorausschauender Sicherheitspolitik."
Bei ihrer Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz (13.-14. Februar 2026) machte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auf die Bedeutung der Verknüpfung zwischen Gesundheits- und Sicherheitspolitik aufmerksam. Im Mittelpunkt ihres Besuchs stand die Resilienz des Gesundheitswesens.
Im Rahmen der Konferenz beteiligte sich die Ministerin an Veranstaltungen des WHO Hub for Pandemic and Epidemic Intelligence, des World Health Summit sowie der Bundeswehr. Diskutiert wurden insbesondere Strategien zur Stärkung medizinscher Versorgungsstrukturen und Sicherstellung ausreichender Personalkapazitäten und Datenlagen sowie die Bedeutung einer engen zivil-militärischen Koordinierung.
Ein resilientes Gesundheitswesen ist kein Luxus, sondern eine sicherheitspolitische Notwendigkeit. Wir müssen unsere Strukturen so gestalten und stärken, dass sie auch Krisensituationen standhalten und sowohl die zivile Bevölkerung als auch Bundeswehr und NATO-Partner medizinisch gut versorgt werden können. Dazu gehören stabile Lieferketten, ausreichend ausgebildetes Personal, verlässliche Infrastrukturen und eine enge Abstimmung mit unseren nationalen und internationalen Partnern. Daher arbeiten wir intensiv an einem Gesundheitssicherstellungsgesetz, dass diese und weitere Punkte adressiert und regelt. Damit wir in Krisenfällen bestmöglich gerüstet sind.
Am Rande der Konferenz tauschte Warken sich zudem mit internationalen Partnerinnen und Partnern aus. Auch hier stand die Resilienz der nationalen und internationalen Gesundheitssysteme im Vordergrund und es wurden gemeinsame Ansätze zur Stärkung ihrer Krisenfestigkeit diskutiert.
Mit ihrer Teilnahme unterstrich die Ministerin die enge Verknüpfung von Gesundheitspolitik und Sicherheitspolitik und setzte ein klares Signal für eine nachhaltige Stärkung der Resilienz des Gesundheitswesens.