PharMon

Projektnehmer: Institut für Therapieforschung München (IFT)

PharMon war ein deutschlandweites Projekt, das Arzneimittelmissbrauch von ambulant behandelten Klienten mit alkohol- oder drogenbezogenen Suchterkrankungen dokumentierte. Im Projekt erfolgte eine regelmäßige und systematische Überwachung des Arzneimittelmissbrauchs anhand einer repräsentativen Stichprobe ambulanter Einrichtungen der Suchthilfe. Die Daten wurden mehrmals im Jahr abgefragt und ausgewertet. Das regelmäßige und systematische Monitoring ermöglichte es, aktuelle Trendentwicklungen im Arzneimittelmissbrauch rasch zu erkennen. Zugleich lieferte PharMon Informationen zur Gefährdung bestimmter Klientengruppen, zu Missbrauchsmustern und zum Abhängigkeitspotenzial von Arzneimitteln. Seit 2016 wurde PharMon zu einem Frühwarnsystem für Neue Psychoaktive Substanzen (NPS) und Medikamentenmissbrauch ausgebaut. Seit 2019 ist PharMon plus zu einem Informationssystem für Neuentwicklungen bei Konsummustern und beim Konsum von psychoaktiven Substanzen und Medikamenten gezielt weiterentwickelt worden. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der BAS!S zu finden.