Bewegungsgipfel: Gemeinsam für mehr Bewegung und Sport

Sportministerin Nancy Faeser und Gesundheitsminister Karl Lauterbach bringen Bund, Länder, Kommunen und Sportverbände zusammen, um Bewegung und Sport zu stärken

13. Dezember 2022

In der Max-Schmeling-Halle in Berlin kommen heute neun Bundesressorts, Länder, Kommunen und Verbände wie der Deutsche Olympische Sportbund mit dem Ziel zusammen, in Deutschland die Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport zu verbessern. In einer gemeinsamen Gipfelerklärung verpflichten sich alle Beteiligten zu konkreten Maßnahmen, um Bewegung und Sport für Bürgerinnen und Bürger einfacher zugänglich zu machen  unabhängig von Wohnort, Herkunft, Geschlecht, Alter, finanziellen Möglichkeiten und individuellen körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

Neben Sportministerin Nancy Faeser und Gesundheitsminister Karl Lauterbach nahmen Vertreterinnen und Vertreter von sieben anderen Bundesressorts, elf Vertreter und Vertreterinnen der Sportministerkonferenz, der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und der organisierte Sport (vertreten durch die Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, DOSB Kerstin Holze und den 1. Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend, dsj Stefan Raid) teil. Der Prozess wird begleitet und unterstützt durch sechs Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, wie zum Beispiel Kim Biu, Elisabeth Seitz und durch Philipp Lahm.

Mit dem heutigen Gipfel geben wir Sport und Bewegung die politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit, die wir nach den Pandemiejahren hierfür dringend brauchen. Sport ist viel mehr als reine Freizeitgestaltung. Sport ist entscheidend für die körperliche und psychische Gesundheit jedes Einzelnen. Und Sport trägt sehr viel zur Integration und zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei – für alle Menschen, von klein auf, ganz gleich, wo sie aufwachsen und wo ihre Wurzeln sind. Die Pandemiejahre waren ein tiefer Einschnitt für den Sport. Jetzt gilt es, wieder durchzustarten. Dafür müssen wir alle Akteure zusammenbringen: den organisierten Sport, Bund, Länder und Kommunen. Wir müssen gemeinsam handeln, quer durch alle Bereiche – von der Sport-, über die Gesundheits-, Bildungs- und Jugendpolitik bis hin zur Stadtplanungs- und Integrationspolitik. Dafür ist der heutige Bewegungsgipfel ein starker Impuls und ein wichtiger Anfang, an den wir mit der Erarbeitung unseres „Entwicklungplans Sport“ im kommenden Jahr anknüpfen werden.

Bundesinnenministerin und Sportministerin Nancy Faeser

Regelmäßige körperliche Aktivität fördert in jedem Alter die Gesundheit. Das sollten die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wissen. Und das sollten alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch nutzen. Deshalb ist es gut, dass Bewegung heute die Aufmerksamkeit erhält, die dem Thema zusteht. Durch die Pandemie ist einiges zu kurz gekommen. Dabei ist Bewegung der beste Weg, um verschiedene Folgen von Krisensituationen abzufedern. Als Gesundheitsminister ist es mein Ziel, dass sich jeder täglich ausreichend bewegt. Unser Alltag bietet unzählige Möglichkeiten dazu: In Kitas, Schulen oder im Betrieb, zu Hause oder im Seniorenheim, oder auch unterwegs auf Gehwegen und Grünanlagen. Diese Lebenswelten sollen gestärkt und wiederbelebt werden. Zusammen mit meiner Kollegin Nancy Faser ist es uns gelungen, breite Unterstützung für diese Aufgabe zu gewinnen. Ich begrüße das Engagement aller Beteiligten und danke all denjenigen, die in ihrem Zuständigkeitsbereich Verantwortung für Bewegungs- und Sportförderung übernehmen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach

Nach dem Bewegungsgipfel als Auftakt wird im nächsten Jahr ein Entwicklungsplan Sport erarbeitet, der den Sport als gemeinschaftliche Aufgabe aller begreift. Zentrale Handlungsfelder werden die Ertüchtigung von Sportstätten, Nachhaltigkeit, Integration, Inklusion, Sport in Schulen und Kinderbetreuung sowie die Stärkung des Ehrenamtes sein.

Auch das vom Bundesministerium des Innern und für Heimat finanzierte ReStart-Programm des DOSB zur Stärkung des Vereinssports nach der Corona-Pandemie ist ein wichtiger Impuls in diese Richtung.

Die gesundheitlichen Aspekte von Bewegung werden beim Runden Tisch Bewegung und Gesundheit des Bundegesundheitsministeriums behandelt. Die zentralen Akteure auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene werden gemeinsam zusammentragen, welche Maßnahmen notwendig sind, um Erwachsene und Kinder in Bewegung zu bringen. Ziel ist es, bis Ende 2023 konkrete Vereinbarungen zu treffen, wer welchen Beitrag zur Bewegungsförderung leisten kann.

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