Durchführung eines Workshops zur ICD-11

Die 11. Revision der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD), die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben wird, befindet sich derzeit in der Finalisierungsphase. Die Revision soll im Jahre 2018 fertiggestellt sein und weltweit eingeführt werden. Die ICD-11 wird dabei in ihrer Form und Komplexität weit über das hinausgehen, was die jetzt angewendete ICD-10 leisten kann. Die aktuelle ICD-10 (GM-Version) wird in Deutschland in vielen Systemen des Gesundheitswesens eingesetzt. Die Systematik hat Einfluss auf die Verteilung von Finanzmitteln (z.B. im ambulanten Sektor, im DRG-System und beim Morbi-RSA) sowie bei Qualitätssicherungsmaßnahmen und in vielen anderen Systemen (z. B. Mindestmengenregelungen, Heil-/Hilfsmittelverordnungen). Darüber hinaus hat die ICD–Klassifikation auch Einfluss auf den Betrieb verschiedener Register (z. B. Krebsregister, Transplantationsregister) und auf das Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Mit Blick darauf gilt es, die deutschen Anforderungen in die Weiterentwicklung dieser Klassifikation zu formulieren und gegenüber der WHO einzubringen.

Um mögliche Anpassungsanforderungen an deutsche Belange im Gesundheitswesen zu identifizieren, wurde im Rahmen eines 2-tägigen Workshops zur ICD-11 durch das Kuratorium für Fragen der Klassifikation im Gesundheitswesen (KKG) und das DIMDI die Basis für darauf aufbauende Validierungsstudien gelegt.

Die Präsentation beim Workshop von KKG und Fachgesellschaften am 28./29. November 2016 in Münster finden Sie hier zum Download (PDF, nicht barrierefrei, 687 KB) (PDF, 688 KB).

Kurzbericht Seiten: 3 Stand: November 2016

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Stand: 29. November 2016
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