Kinderschutzleitlinie - Kurzfassung

Die mit diesem Projekt entwickelte medizinische Kinderschutzleitlinie ist im Februar 2019 mit einem Fachtag der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Bonn haben die AWMF S3 Leitlinie „Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung unter Einbeziehung der Schnittstelle zur Jugendhilfe (Kinderschutzleitlinie)“ mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit entwickelt und mit zahlreichen Akteuren konsentiert. Damit ist ein wichtiger Schritt hin zu einem verlässlichen und gemeinsamen Vorgehen im Kinderschutz getan. Die Kinderschutzleitlinie gibt insbesondere Ärztinnen und Ärzten einen aktuellen, praxisnahen und evidenzbasierten Handlungsleitfaden. Sie unterstützt ärztliche Entscheidungen zur Diagnostik, zur Therapie und zur Einleitung weitergehender Maßnahmen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung wie auch zur Kooperation mit Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und der Pädagogik. Die neue Leitlinie hilft damit Fachkräften dabei, bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung angemessen zu reagieren und zusammen zu arbeiten. An der Erstellung der Leitlinie, die von der Fachgesellschaft „Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin“ betreut wurde, waren insgesamt 82 Fachgesellschaften und Organisationen beteiligt und mehrere Bundesbeauftragte und Bundesministerien eingebunden.

Weitere Informationen – wie auch die Langfassung der Leitlinie - finden Sie auf der Homepage der Kinderschutzleitlinietypo3/ und auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Kurzbericht Seiten: 65 Stand: August 2019

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Stand: 28. August 2019
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