Kurzbericht (IFT): Amphetamin und Methamphetamin – Personengruppen mit missbräuchlichem Konsum und Ansatzpunkte für präventive Maßnahmen

Die Studie „Amphetamin und Methamphetamin – Personengruppen mit missbräuchlichem Konsum und Ansatzpunkte für präventive Maßnahmen“ wurde vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) an der Universität Hamburg durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Ergänzend zu dem Projekt wurde eine Sekundäranalyse gefördert, die vom Instituts für Therapieforschung (IFT) in München durchgeführt wurde und Trends und Risikofaktoren des (Meth-) Amphetaminkonsums in Deutschland auf der Grundlage verschiedener Datenquellen analysiert hat. Die Ergebnisse zeigen, dass sich auch in Deutschland die in internationalen Studien beschriebenen Konsumierendengruppen identifizieren lassen. Aufgrund der Informationen von knapp 400 befragten Personen mit aktuellem oder überwundenem Missbrauch von Amphetaminen und Methamphetamin ergeben sich anhand der Angaben zu den Konsumbiographien, -motiven und -mustern sieben unterschiedliche Gruppen. Dazu zählen neben Konsumierende im Freizeitbereich auch Konsumierende, die Amphetamine im schulischen, Ausbildungs- oder beruflichen Kontext nutzen, Konsumierende aus der sex-zentrierten schwulen „Szene“, Konsumierende mit psychischer Komorbidität, Konsumierende mit Kindern und Konsumierende mit besonders riskanten Konsumgewohnheiten. Bestandteil der Studie sind Empfehlungen für eine möglichst zielgruppenspezifische Prävention des Missbrauchs von Amphetaminen und Methamphetamin. Die Daten der Sekundäranalyse deuten darauf hin, dass mehrere Subgruppen von Methamphetamin- Konsumentinnen und Konsumenten existieren. Ein weiteres Ergebnis der Analyse ist, dass es erhebliche regionale Unterschiede in der Verbreitung des Konsums von Methamphetamin und der damit verbundenen Nachfrage nach professioneller Hilfe gibt.

Kurzbericht Seiten: 3 Stand: Mai 2014

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Stand: 01. Mai 2014
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