Modellprojekt zur Prävention und Reduktion des Tabakkonsums unter Auszubildenden in der Pflege

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege weisen nach wie vor ein überdurchschnittlich hohes Rauchverhalten auf. Verschiedene Studien belegen, dass bereits Auszubildende in Pflegeberufen überdurchschnittlich häufig Raucherinnen und Raucher sind. Seit April 2013 wurde das Projekt AStRA (Aktiv für Stressbewältigung und Rauchfreiheit in der Ausbildung) gefördert mit dem Ziel, ein Präventionskonzept zu entwickeln, das innerhalb der Pflegeschulen umgesetzt werden kann, dazu beiträgt, die Zahl der Raucherinnen und Raucher in der Pflegeausbildung zu verringern und dafür sorgt, dass im Rahmen der Ausbildung kein Einstieg in den Tabakkonsum erfolgt.

Das Vorhaben  wurde bundesweit in unterschiedlichen Schulen umgesetzt. Mittels eines partizipativen Ansatzes wurde eine Maßnahme entwickelt, die der besonderen Situation von Auszubildenden der Pflege in beruflichen Schulen und im betrieblichen Praxisfeld strukturell durch Ansprache von Lehrkräften und Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern Rechnung trägt. Das Ziel des Projekts wurde erreicht, AStRA ist eine verhältnis- und verhaltensbezogene, umfassende, auf die Zielgruppe und Ausbildungssituation von Pflegeschülern und Pflegeschülerinnen hin orientierte Maßnahme, die genderspezifische Elemente sowie evidenzbasierte Komponenten beinhaltet und sich innerhalb sehr heterogener Rahmenbedingungen umsetzen lässt. Mit dem Nachfolgeprojekt AStRA-Implementationsforschung soll eine Struktur zur nachhaltigen, breiten und qualitätsgesicherten Implementierung von evidenzbasierter Tabakprävention und -reduktion in Pflegeberufen aufgebaut werden.

Abschlussbericht Seiten: 71 Stand: April 2015

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Stand: 01. April 2015
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