Wie wurden die Inhalte der Digitalisierungsstrategie erarbeitet?
Für die Erarbeitung der Strategie hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Vielzahl an Akteuren aus dem Gesundheits- und Pflegewesen, insbesondere Patientinnen und Patienten sowie pflegebedürftige Menschen und deren An- bzw. Zugehörige, frühzeitig und intensiv eingebunden. In einem offenen und partizipativen Prozess wurden die Perspektiven und Anregungen im Rahmen von verschiedenen Beteiligungs- und Dialogformaten diskutiert und erörtert. Im Anschluss wurden die Impulse ausgewertet und das finale Strategiedokument erarbeitet.
| Station | Erklärung |
|---|---|
| 1. Auftakt- veranstaltung |
Zum Start des Beteiligungsprozesses wurde Stakeholder aus dem Gesundheits- und Pflegewesen zu einer Auftaktveranstaltung mit dem damaligen Bundesgesundheitsminister eingeladen. |
| 2. Experten- Interviews |
Es wurden Expertinnen und Experten befragt, um wesentliche Herausforderungen und Handlungsbedarfe bei der Digitalisierung des Gesundheits- und Pflegewesens zu besprechen. |
| 3. Online-Befragung |
Über eine breit angelegte öffentliche Online-Befragung wurde ein Stimmungsbild eingeholt und den Teilnehmenden Gelegenheit für Anregungen, Kritik, Positionierungen und Ideen gegeben. |
| 4. Fachforen |
Es wurden acht Fachforen mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Akteursgruppen des Gesundheits- und Pflegewesens durchgeführt. |
| 5. Online-Kommentierung |
Inhaltliche Eckpunkte für die weitere Ausarbeitung der Strategie konnten online von den im Prozess involvierten Akteurinnen und Akteuren kommentiert werden. |
| 6. Ergebnis |
Auf Basis des Inputs aus allen Beteiligungs- und Dialogformaten wurden eine gemeinsame Vision, Ziele und Maßnahmen in drei Handlungsfeldern formuliert. Diese bilden die Grundlage für eine erfolgreiche und zielgerichtete Strategie zur Digitalisierung im Gesundheits- und Pflegewesen. Die Digitalisierungsstrategie wurde am 09.03.2023 veröffentlich. |
Weiterenwicklung der Digitalisierungsstrategie
Angesichts aktueller Entwicklungen – insbesondere des Aufbaus des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS), der Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des geplanten Primärversorgungssystems – wurde im Februar 2026 eine Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie veröffentlicht. Grundlage für deren Ausarbeitung war ein partizipativer Beteiligungsprozess im Sommer und Herbst 2025 zur breiten Einbindung relevanter Akteure aus verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Pflegewesens. In einer Online-Befragung und fünf themenbezogenen Fachforen wurden die Perspektiven und Ideen der Stakeholder aufgenommen. Für die digitale Transformation des Gesundheits- und Pflegewesens sind sie von zentraler Bedeutung.
Weitere Informationen
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Digitalisierungsstrategie
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Digitalisierung im Gesundheitswesen
Für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Gesundheitsversorgung ist das Vorantreiben der Digitalisierung die zentrale Voraussetzung. Hier finden Sie alle Themen des BMG zur digitalen Transformation.