Kassenärztliche Vereinigungen

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind Selbstverwaltungskörperschaften der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten. Kassenärztliche Vereinigungen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, die der Rechtsaufsicht durch das jeweils zuständige Landesministerium unterliegen. Sie sind für die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung der Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung zuständig. Ärzte und Psychotherapeuten, die über eine Zulassung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung verfügen, sind automatisch Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung ihrer Region. Die Kassenärztliche Vereinigung hat auch die Aufgabe, sich mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen auf die Vergütung der vertragsärztlichen Leistungen zu einigen und teilt die Vergütungen, die von den Krankenkassen an die Kassenärztliche Vereinigung gezahlt werden, je nach erbrachter Leistung auf die einzelnen Ärzte und Psychotherapeuten auf.

Auf Bundesebene schließt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem GKV-Spitzenverband Vereinbarungen über die Organisation der vertragsärztlichen Versorgung ab. Sie ist insbesondere für den Abschluss des Bundesmantelvertrages zuständig.