Herzlich willkommen in Deutschland!

Nach wie vor besteht eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Um sich und andere nicht zu gefährden, achten Sie bitte auf die Einhaltung der nachfolgenden Vorschriften und Infektionsschutzmaßnahmen. Dies dient Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz Ihrer Mitmenschen vor einer möglicherweise schweren Erkrankung mit COVID-19 und eventuellen Langzeitfolgen.

Welche Regeln muss ich aufgrund der Einreise beachten?

Bei Ihrer Einreise haben Sie vorschriftsgemäß einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis bei sich. Kinder unter 12 Jahren benötigen keinen Nachweis.

Sofern Sie sich in den letzten Tagen vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, mussten Sie sich vor Einreise bereits über das Einreiseportal unter https://einreiseanmeldung.de registrieren.

Wenn Ihre ausländischen Aufenthaltsorte noch bei Einreise nach Deutschland als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete eingestuft sind, müssen Sie die Quarantänepflicht beachten. Die aktuelle Einstufung als Risikogebiet können Sie dieser Seite www.rki.de/risikogebiete entnehmen.

Hinweise für Einreisende aus Hochrisikogebieten

Bitte beachten Sie die Pflicht zur zehntägigen Quarantäne, die für Geimpfte und Genesene endet, sobald der Nachweis über Impfung oder Genesung an die zuständige Behörde übermittelt wird. Falls Sie zwar getestet, aber weder geimpft noch genesen sind, darf die Testung zum Erwerb eines Testnachweises frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein.

Kinder unter sechs Jahren unterliegen keiner Quarantäne. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die keinen Genesenen- oder Impfnachweis übermittelt haben, können ihre Quarantäne sofort – und nicht erst nach fünf Tagen - durch Übermittlung eines Testnachweises beenden. Erfolgt keine Testübermittlung, so endet die Quarantäne dennoch automatisch nach fünf Tagen.

Hinweise für Einreisende aus Virusvariantengebieten

Bei Ihrer Einreise haben Sie ab Vollendung des zwölften Lebensjahres vorschriftsgemäß einen Testnachweis bei sich, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR) beruht.

Nach Ihrer Ankunft können PCR-Testungen durch das Gesundheitsamt am Flughafen oder am Ort der Absonderung / Quarantäne angeordnet werden. Bitte beachten Sie die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, die auch für geimpfte und genesene Personen gilt. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist nicht möglich.

Was bedeutet die Quarantänepflicht für mich?

Quarantäne bedeutet, dass Sie sich direkt nach der Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und dort absondern müssen. Sie dürfen das Haus oder die Wohnung nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Bei Verstößen gegen die Quarantäneregeln droht ein Bußgeld!

Wie lange dauert die Quarantäne?

Bei Hochrisikogebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 10 Tage, bei Virusvariantengebieten 14 Tage.

Ich bin geimpft. Muss ich dann noch in Quarantäne?

Bei Hochrisikogebieten endet die Quarantäne zu dem Zeitpunkt, an dem Sie Ihren Impfnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de an die zuständige Behörde übermitteln. Für den Upload der Nachweise benutzen Sie bitte den individuellen Link auf der Anmeldebestätigung der digitalen Einreiseanmeldung (PDF-Dokument). Wenn Sie den Impfnachweis bereits vor Einreise übermittelt haben, müssen Sie keine Quarantäne antreten.

Bei Virusvariantengebieten müssen Sie auch dann in Quarantäne, wenn Sie einen Impfnachweis besitzen. Denn die in Virusvariantengebieten zirkulierenden besorgniserregende Virusvarianten können durch die Veränderungen ihrer Eigenschaften beispielsweise zu einer möglicherweise höheren Übertragbarkeit, veränderten Immunantwort oder einem schwereren Krankheitsverlauf führen. Sie können die Quarantänedauer nicht durch einen Negativtest verkürzen.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Impfnachweis den im Infektionsschutzgesetz bzw. in der Coronavirus-Einreiseverordnung genannten Kriterien (bezüglich des verwendeten Impfstoffs, Anzahl der Impfungen, Auffrischimpfungen, Intervallzeiten) entsprechen muss.

Ich habe einen Genesenennachweis. Muss ich in Quarantäne?

Bei Hochrisikogebieten endet die Quarantäne zu dem Zeitpunkt, an dem ein Genesenennachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de an die zuständige Behörde übermittelt wird. Für den Upload der Nachweise benutzen Sie bitte den individuellen Link auf der Anmeldebestätigung der digitalen Einreiseanmeldung (PDF-Dokument). Wenn Sie den Genesenennachweis bereits vor Einreise übermittelt haben, müssen Sie die Quarantäne nicht antreten.

Bei Virusvariantengebieten müssen Sie auch dann in Quarantäne, wenn Sie einen Genesenennachweis besitzen. Denn die in Virusvariantengebieten zirkulierenden besorgniserregenden Virusvarianten können durch die Veränderungen ihrer Eigenschaften beispielsweise zu einer möglicherweise höheren Übertragbarkeit, veränderten Immunantwort oder einem schwereren Krankheitsverlauf führen. Sie können die Quarantänedauer nicht durch einen Negativtest verkürzen.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Genesenennachweis den im Infektionsschutzgesetz bzw. in der Coronavirus-Einreiseverordnung veröffentlichten Kriterien entsprechen muss.

Ich habe bei Einreise ein negatives Testergebnis. Muss ich trotzdem in Quarantäne?

Ja, wenn für Sie keine Ausnahme (siehe unten) greift. Sie können die Quarantäne jedoch vorzeitig durch einen weiteren negativen Testnachweis beenden. Bitte beachten Sie die Wartefrist. Die Testung darf frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein. Sie müssen das negative Testergebnis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de hochladen, dann endet die Quarantäne.

Gibt es Ausnahmen von der Quarantäne? Kann ich die Wartezeit vor der Freitestung verkürzen?

Für bestimmte Fälle bestehen Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Wenn für Sie eine solche Ausnahme greift, müssen Sie nicht in Quarantäne.

Wenn Sie nicht unter eine Ausnahme fallen und auch nicht genesen oder geimpft sind, können Sie sich bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet grundsätzlich erst fünf Tage nach der Einreise freitesten.

Es gibt aber bestimmte Ausnahmen von dieser Wartefrist. Dann können Sie sich schon vor Ablauf der Wartefrist von der Quarantäne mit einem negativen Testnachweis befreien. Das geht zum Beispiel mit dem Testnachweis, den Sie schon für die Einreise hatten. Laden Sie den Testnachweis über den individuellen Link auf der Anmeldebestätigung der digitalen Einreiseanmeldung (PDF-Dokument) im Einreiseportal hoch. Die Quarantäne endet dann zum Zeitpunkt des erfolgreichen Uploads. Wenn Sie den Testnachweis bereits vor Einreise beim Einreiseportal hochgeladen haben, müssen Sie keine Quarantäne antreten.

Beispiele für Ausnahmen von der Quarantänepflicht

  • Durchreise durch das Hochrisikogebiet oder durch Deutschland
  • Grenzpendler, Grenzgänger
  • 24 Stunden-Aufenthalte
  • Transportpersonal (bei Virusvariantengebieten bis zu 72 Stunden)
  • Aufenthalt bis zu 72 Stunden, um Verwandte ersten Grades zu besuchen (nicht bei Virusvariantengebiet)

Beispiele für Ausnahmen von der Wartefrist (gelten nicht bei Virusvariantengebieten):

  • zwingende Berufs-, Ausbildungs- oder Studiumsaufenthalte bis zu fünf Tagen
  • Besuche von Verwandten zweiten Grades (z.B. Geschwister, Enkelkinder oder Großeltern)
  • Kultur- und Sportveranstaltungen

Eine Aufzählung aller Ausnahmen und weitere Informationen zur Coronavirus-Einreiseverordnung finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html

Was gilt für Kinder?

Für Kinder unter 6 Jahren gilt die Quarantänepflicht nicht. Für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die keinen Genesenen- oder Impfnachweis übermittelt haben, endet die Quarantäne bei Hochrisikogebieten automatisch fünf Tage nach der Einreise oder sofort nach Übermittlung eines negativen Testnachweises.

Wenn das Gebiet nach meiner Einreise kein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet mehr ist, kann ich dann aus der Quarantäne?

Die Quarantäne endet automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr unter www.rki.de/risikogebiete als Risikogebiet aufgeführt ist (sogenannte Entlistung).

Was sollte ich bei meinem Aufenthalt in Deutschland beachten?

Bundesweite 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) und Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und öffentlichen Personenfernverkehr

In ganz Deutschland dürfen Sie die Verkehrsmittel des Luftverkehrs, des öffentlichen Personennahverkehrs und des öffentlichen Personenfernverkehrs nur benutzen, wenn Sie eine geimpfte, genesene oder getestete Person (im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021) sind. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schulferienzeit sowie die Beförderung in Taxen.

Zudem muss während der Beförderung eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) oder eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) getragen werden. Die Maskenpflicht gilt nicht für

  • Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  • Personen, die ärztlich bescheinigt auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske oder medizinische Gesichtsmaske tragen können und
  • gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

Welche Infektionsschutzregeln gelten in meinem Bundesland?

Informieren Sie sich bitte über die Infektionsschutzregeln Ihres Bundeslandes. Ihr Bundesland legt die für Ihren Aufenthalt bzw. das Alltagsleben relevanten Infektionsschutzbestimmungen fest. Hier finden Sie beispielsweise Regelungen, an welchen Orten eine Maske getragen werden muss, in welchen Situationen ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorgelegt werden muss oder welche Infektionsschutzmaßnahmen bei einem Restaurantbesuch oder einer Freizeitveranstaltung zu beachten sind.

Über diesen Link gelangen Sie zu den Webseiten der Bundesländer: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198

Das Infektionsschutzgesetz wird durch die Bundesländer umgesetzt. Die Bundesländer sind berechtigt, Infektionsschutzbestimmungen durch Rechtsverordnungen für ihr Bundesland festzulegen. Daher können in einem Bundesland etwas andere Infektionsschutzregeln gelten als in einem anderen Bundesland. Die Regierungschefs der Bundesländer treffen sich regelmäßig, um sich über die Infektionsschutzmaßnahmen abzustimmen. Damit sollen trotz regionaler Unterschiede beim Infektionsgeschehen möglichst einheitliche Regeln in Deutschland gelten.

Wie kann ich mich und andere vor Infektionen schützen?

  • Schützen Sie sich und andere, indem Sie Kontakte reduzieren und auf grundlegende Schutz- und Hygienemaßnahmen achten. Halten Sie 1,5m Abstand und waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände. Wenn es im Alltag eng wird, tragen Sie eine Maske. Denken Sie in Innenräumen daran, regelmäßig zu lüften.
  • Bei coronatypischen Erkrankungssymptomen (u.a. Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns) wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin oder kontaktieren Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst (www.116117.de / Telefonnummer: 116117). Begeben Sie sich in eine geeignete Unterkunft, isolieren Sie sich und empfangen Sie keinen Besuch.
  • Bitte nutzen Sie die Corona-Warn-App (https://www.coronawarn.app/de/). Die App benachrichtigt Sie, wenn Sie Begegnungen mit Personen hatten, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren, und empfiehlt wichtige Verhaltensregeln.

Wo finde ich weitere Informationen?

Stand: 28. April 2022
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