Corona - Was Sie aktuell wissen müssen

Informationen zur Coronavirus-Pandemie

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält 30 Millionen Impfungen bis Jahresende für möglich. Dieses Ziel zu erreichen „wäre ein großer Erfolg und das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung“, sagte Spahn am Freitag. Impfstoff sei ausreichend vorhanden. Seit der letzten Ministerpräsidentenkonferenz im November seien bereits knapp 10 Millionen Menschen geimpft worden. Für weitere 20 Millionen stehe der Impfstoff in dieser und der nächsten Woche zur Verfügung. Allein damit könnten die 30 Mio Impfungen schon erreicht werden.

Lassen Sie sich impfen. Schützen Sie sich und Ihre Lieben. So können wir gemeinsam diese Welle brechen.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Spahn rief dazu auf, die von der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag beschlossenen Maßnahmen ernst zu nehmen und konsequent umzusetzen. „Reduzieren Sie Kontakte soweit es geht, um die 4. Welle jetzt gemeinsam zu brechen.“ Momentan seien über 1 Prozent der Deutschen akut mit COVID-19 infiziert, die Luftwaffe sei damit beschäftigt, täglich Patienten zu verlegen. „Wären alle erwachsenen Deutschen geimpft, steckten wir nicht in dieser schwierigen Lage. Das ist einfach die Wahrheit“, so Spahn.

Ungeimpfte treffen ihre Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, nicht nur mit Folgen für sich selbst, sondern in dieser Pandemie immer auch mit Folgen für alle anderen.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

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Spahn bedankte sich nochmal bei allen Helfern und Helferinnen und dem medizinischen Personal, welche die Impfkampagne in kürzester Zeit wieder zum Leben erweckt hätten. Mittlerweile würden wieder über 1 Million Impfungen pro Tag erreicht. 12,2 Millionen Auffrischimpfungen wurden bereits verabreicht. „Jeder 3. über 60 ist bereits geboostert“, so Spahn.

RKI-Präsident Prof. Lothar H. Wieler nannte die derzeitigen Fallzahlen viel zu hoch. Die Inzidenzen hätten zwar ein Plateau erreicht, aber es sei viel zu früh, daraus eine Trendumkehr abzulesen. Es könnte auch sein, dass neue Infektionen wegen regionalen Überlastungen der Labore und Gesundheitsämter nicht rechtzeitig gemeldet würden. „Rund 4.800 COVID-Patienten liegen momentan auf Intensivstationen und die Belastung wird in den nächsten Wochen zunehmen,“ sagt Wieler. Das würde auch Konsequenzen für geplante Eingriffe in den Kliniken haben, die in immer größerem Umfang verschoben werden müssten.

Wieler sagte zur Omikron-Variante, noch könne man die neue Variante nicht genau einschätzen. Aber es könnte sein, dass Omikron in noch kürzerer Zeit zu mehr Infektionsfällen führt als die derzeit vorherrschende Delta-Variante. Deshalb seien Kontaktbeschränkungen und ein vollständiger Impfschutz entscheidend: „Wir haben keine Zeit zu verlieren“, so Wieler.

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Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland schon seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten schnell aufgebaut und erweitert. Wer wird nach der geltenden nationalen Teststrategie auf COVID-19 getestet?

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Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Corona-Warn-App

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Stand: 02. Dezember 2021
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