„Die Politik hat verstanden!“

21. Juni 2018. Jens Spahn hat den Gesundheitsministerinnen und -ministern der Bundesländer auf der Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf seine Pläne für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege vorgestellt.

Dazu gehören die Konzertierte Aktion Pflege, die Finanzierung der Pflegepersonalkosten außerhalb der Fallpauschalen und die Personaluntergrenzen in Krankenhäusern. Um zusätzliche Stellen und bessere Arbeitsbedingungen in den Pflegeeinrichtungen zu schaffen, ist das Sofortprogramm Pflege der erste wichtige Schritt. Es soll zum 1. Januar 2019 in Kraft treten (mehr Informationen über die Eckpunkte). Gleichzeitig möchte Spahn mehr Menschen motivieren, sich für den Pflegeberuf zu entscheiden. Das kann nur gelingen, indem die Ausbildung reformiert und die Arbeitsbedingungen sowie die Vergütung verbessert werden. Gleichzeitig müsse auch die Wertschätzung in der Bevölkerung für die enorme Leistung der Pflegerinnen und Pfleger steigen. „Die entscheidende Frage ist: Was ist uns gute Pflege wert?“, so Spahn auf der Gesundheitsministerkonferenz. 

Am Nachmittag sprach Jens Spahn gemeinsam mit NRW-Gesundheitsminister Josef Laumann mit Teilnehmern einer Demonstration für mehr Personal für Krankenhäuser und die Altenpflege. Er versprach, mit der Konzertierten Aktion Pflege den nötigen Druck aufzubauen, damit die besseren Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung in der Praxis auch tatsächlich umgesetzt werden.

Jens Spahn spricht auf einer Verdi-Demo


Dazu sagte Jens Spahn: "Hohe Arbeitsbelastung, zu wenig Kollegen, teilweise schlechte Bezahlung – die Proteste der Pflegekräfte sind verständlich. Und die Bundesregierung nimmt die Kritik ernst. Wir schaffen neue Stellen. Wir suchen nach Wegen, neue Pflegekräfte zu finden. Und wir sorgen für eine bessere Bezahlung. Unser Ziel sind konkrete Verbesserungen im Arbeitsalltag der Pflegekräfte. Denn sie leisten jeden Tag Großartiges."