Warken: Versorgung hochinfektiöser Patienten in Deutschland auf Top-Niveau

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat am 27. Mai die Charité besucht und sich dort zur Versorgung des US-amerikanischen Ebola-Patienten aus der Demokratischen Republik Kongo mit Vertretern der Klinik ausgetauscht. Der Patient wurde auf Bitten der USA zur Behandlung in die Sonderisolierstation der Charité nach Berlin gebracht. Seine Familienangehörigen sind ebenfalls dort aufgenommen worden.

27. Mai 2026

Fragen und Antworten

Aktuelle Informationen zum Ebolaausbruch in Afrika im Mai 2026 und zur Behandlung des mit dem Ebolafieber infizierten Patienten in der Charité finden Sie in unseren FAQ.

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Warken sprach mit den Vorstandsvorsitzenden der Charité Prof. Heyo K. Kroemer, dem Direktor der Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin Prof. Leif Erik Sander sowie dem Vorstand der Krankenversorgung Prof. Martin E. Kreis. Die Ministerin bedankte sich bei ihnen stellvertretend und im Namen der gesamten Bundesregierung bei den Beschäftigten der Charité, die die Aufnahme des Ebola-Patienten ermöglicht hatten. Sie hob auch die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen hervor – darunter die Landesverwaltungen von Berlin und Brandenburg, die zuständigen Gesundheitsämter, die Feuerwehr und das Robert Koch-Institut.

Der reibungslose Ablauf auf allen Ebenen – vom Hilfeersuchen der USA bis zur Aufnahme des Patienten und seiner Angehörigen in der Charité – machen sehr deutlich, dass wir in Deutschland unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen eine medizinische Versorgung von hochinfektiösen Krankheiten auf Spitzenniveau sicherstellen können.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken

In Deutschland gibt es ein Expertennetzwerk aus 7 Standorten für das Management und die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger, das in kürzester Zeit einsatzbereit ist.

Mit Blick auf die internationale Zusammenarbeit betonte Warken zudem die Bedeutung einer handlungsfähigen Weltgesundheitsorganisation: „Kein Land kann grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren alleine in den Griff bekommen“. Deutschland werde den Reformprozess der WHO weiter aktiv unterstützen und stehe als verlässlicher Partner für internationale Zusammenarbeit bereit – politisch, finanziell und personell.

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