Globale Gesundheit

Deutschland übernimmt im Gesundheitsbereich auch international Verantwortung. Um dieser gerecht zu werden, wird eine neue Strategie der Bundesregierung zur globalen Gesundheitspolitik erarbeitet.

Wichtige Themen sind dabei globale Ansätze zur Prävention übertragbarer und nichtübertragbarer Krankheiten, Gesundheitssicherheit und die Stärkung von Gesundheitssystemen (WHO-Initiative „Universal Health Coverage 2030“).

Durch das Nachhaltigkeitsziel „Gesundheit“ der Agenda 2030 der Vereinten Nationen werden die gemeinsamen internationalen Anstrengungen fokussiert und deren Erfolge durch ein globales Indikatoren-Set messbar gemacht.

Die Herausforderungen in diesem Handlungsfeld erfordern für die Ressortforschung des Bundesministeriums für Gesundheit eine enge und internationale Zusammenarbeit in der Gesundheitsforschung. Diese soll auch in Bereichen wie der Gesundheitskrisenprävention sowie des generellen Wissensaustauschs weiter gestärkt werden. Ein Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse auch international schneller in die Praxis zu bringen und der internationalen Gemeinschaft besondere Fähigkeiten sowie Kenntnisse aus Deutschland verfügbar zu machen. Dies ist zugleich ein Beitrag zur Übernahme globaler Verantwortung.

Ressortforschung im Handlungsfeld „Globale Gesundheit“

Wissenschaftliches Training zum rationalen Gebrauch von Antiinfektiva

Seit 2016 unterstützt das BMG mit dem GHPP überwiegend Länder in Afrika mit dem Ziel
vor Ort Kapazitäten aufzubauen. Das Projekt CPA soll eine gemeinsame Forschungsstruktur fördern.

Antibiotika-Resistenz und -Verbrauch Integrierte Analyse (ARVIA)

Ziel ist es, Daten der Überwachungssysteme zu Antibiotika-Resistenzen zu bündeln. So kann der Einfluss der Antibiotika-Verordnungspraxis auf die Resistenzlage dargestellt werden.

Stand: 16. September 2021