Gebrauch von apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Analgetika in der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland

Vollständiger Titel: "Gebrauch von apothekenpflichtigen, nicht verschreibungspflichtigen Analgetika in der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Ibuprofen, Paracetamol und Naproxen"

Die Anwendung von over-the-counter (OTC) und ärztlich verordneten Schmerzmitteln (Analgetika) ist weit verbreitet. Es fehlen aber bevölkerungsbezogene, verallgemeinerbare Studien in Deutschland, die eine Quantifizierung dieser Public Health-relevanten Thematik ermöglichen. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es deshalb, Prävalenz, Trends, Zusammenhänge und Muster der Anwendung der Analgetika mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen und Paracetamol differenziert nach OTC und ärztlich verordneten Schmerzmitteln in Deutschland zu untersuchen.

Als Datenbasis dienen die Ergebnisse der beiden bundesweiten Gesundheitssurveys (DEGS1, 2008-2011; n=7091 und BGS98, 1998; n=7099), in denen Frauen und Männer im Alter von 18 bis 79 Jahren zu gesundheitsrelevanten Themen befragt und untersucht wurden. In diesem Rahmen wurden alle Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, die die Teilnehmer in den letzten 7 Tagen eingesetzt hatten, in einem Computer-Assistierten Persönlichen Interview (CAPI) standardisiert dokumentiert.

Als Analgetika wurden Arzneimittel mit den Wirkstoffen ASS, Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen und Paracetamol identifiziert, die mit analgetischer, antirheumatischer und anti-inflammatorischer Indikation eingesetzt wurden. Die Prävalenz des Analgetikagebrauchs und dessen Zusammenhänge mit Alter, Geschlecht, Sozialstatus und Gesundheitsrisiken (Rauchen, Übergewicht, Alkoholkonsum, körperliche Inaktivität) werden mithilfe uni- und bivariater Auswertungen beschrieben. Dargestellt werden Prozentangaben (%) mit den jeweiligen 95% Konfidenzintervallen (95 % KI). Die Ergebnisse werden als statistisch signifikant gewertet, wenn die p-Werte kleiner als 0,05 sind oder sich die 95% KI nicht überschneiden.

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Kurzbericht Seiten: 2 Stand: März 2016

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Stand: 01. März 2016
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