Der Grouper für die Krankenhaus-Reform

Die Krankenhaus-Reform ist ein neues Gesetz.
Und der Umbau von der stationären Versorgung hat angefangen.
Es gibt jetzt einen Grouper.
Damit kann man sehen:
Was haben die Krankenhäuser gemacht?

28. Januar 2025

Das Institut für das Entgelt-System im Krankenhaus (InEK) ist eine Firma.
Die Firma hat ein Programm gemacht.
Das Programm heißt: Leistungs-Gruppen-Grouper.
Grouper ist Englisch.
Das Programm ordnet die Patienten in den Krankenhäusern in Gruppen ein.
Die Gruppen heißen: Leistungs-Gruppen.

Leistungs-Gruppen im Krankenhaus

Es gibt 65 Leistungs-Gruppen.
Die Krankenhäuser bekommen von den Bundes-Ländern bestimmte Leistungs-Gruppen zugeteilt.
Dann kann das Programm die Patienten in die Leistungs-Gruppen einordnen.
So weiß man:
Welche Patienten darf das Krankenhaus behandeln?
Und wie viel Geld bekommt das Krankenhaus dafür?

Der Grouper ist ein Handbuch

Das InEK hat dafür ein Hand-Buch gemacht.
In dem Hand-Buch steht:
Wie ordnet das Programm die Patienten in die Leistungs-Gruppen ein?
Das Hand-Buch hat 12.000 Seiten.
Das Hand-Buch wird bald auf der Internet-Seite vom InEK veröffentlicht.

Außerdem hat das InEK eine Anleitung für Computer-Programme geschrieben.
Die Anleitung heißt: Programmier-Anleitung.
Verschiedene Firmen arbeiten gerade an Computer-Programmen für die Krankenhäuser.
Die Computer-Programme sollen mit dem Grouper zusammenarbeiten können.
Das InEK prüft die Computer-Programme von den Firmen.
Dann können die Krankenhäuser den Grouper benutzen.
Der Grouper wird immer wieder neu gemacht.

Lese-Hinweis:
Es folgt ein Zitat von Minister Lauterbach in schwerer Sprache:
Der Minister hat neulich das Deutsche Herz-Zentrum von der Charité besucht.
Die Charité ist ein Krankenhaus in Berlin.

Er sagt:
Mit dem Leistungsgruppen-Grouper stellen wir die Krankenhausreform scharf. Damit wird sichtbar, welche Klinik künftig noch welche Leistungen anbieten kann und abrechnen darf. Nur Krankenhäuser, die dafür festgelegte Qualitätskriterien erfüllen, bekommen die jeweilige Leistung dann auch bezahlt. Der Grouper erzwingt die dringend notwendige Spezialisierung unserer stationären Versorgung.

Bundes-Gesundheits-Minister Professor Karl Lauterbach.

Das Zitat ist zu Ende. 
Es bedeutet in Leichter Sprache: 

Wir machen die Krankenhaus-Reform genau.
Dafür benutzen wir den Leistungs-Gruppen-Grouper.

Der Grouper zeigt:
Welche Krankenhäuser können welche Leistungen anbieten?
Und welche Krankenhäuser dürfen dafür Geld bekommen?
Die Krankenhäuser müssen dafür bestimmte Regeln einhalten.

Der Grouper zeigt:
Welche Kranken-Häuser halten sich an die Regeln?
Nur diese Kranken-Häuser bekommen Geld für die Leistungen.
So müssen sich die Kranken-Häuser auf bestimmte Sachen spezialisieren.

Geld für den Umbau

Es gibt einen neuen Fonds.
Ein Fonds ist ein Geld-Topf.
Oder eine Kasse.
Der Fonds heißt: Krankenhaus-Transformations-Fonds.
Eine Verordnung regelt den Fonds.
Die Verordnung heißt Krankenhaus-Transformations-Fonds-Verordnung (KHTFV).
Das Bundes-Ministerium für Gesundheit (BMG) hat die Verordnung gemacht.

Der Fonds ist für Krankenhäuser.
Die Krankenhäuser sollen besser werden.
Dafür gibt es Geld aus dem Fonds.

Der Fonds ist für 10 Jahre.
Er beginnt im Jahr 2026.
Bis zu 25 Milliarden Euro sind in dem Fonds.
Das Geld kommt aus einer Reserve vom Gesundheits-Fonds.

Bundes-Länder können auch zahlen

Die Länder müssen auch Geld geben.
Die Länder müssen mindestens die Hälfte von den Kosten bezahlen.
Dann können die Krankenhäuser Geld aus dem Transformations-Fonds bekommen.
Bis zu 50 Milliarden Euro gibt es dann insgesamt für die Krankenhäuser.
Die Länder können aber auch sagen:
Das Krankenhaus soll selbst Geld bezahlen.

Der Fonds soll Projekte bezahlen.
Die Projekte sollen die stationäre Versorgung besser machen.
Und konzentrierter machen.
Stationäre Versorgung heißt:
Man bleibt für eine Behandlung im Krankenhaus.

Projekte im Krankenhaus

Für diese Projekte gibt es Geld:

  • Es gibt zu viele Krankenhäuser?
    Dann kann man ein Krankenhaus schließen.
    Oder man kann einen Teil von einem Krankenhaus schließen.
  • Man kann ein Krankenhaus umbauen.
    Dann können in dem Krankenhaus verschiedene Sachen gemacht werden.
    Zum Beispiel:
    Man kann dort Menschen mit verschiedenen Krankheiten helfen.
  • Man kann ein Netzwerk für Tele-Medizin machen.
    Tele-Medizin heißt:
    Man kann mit einem Arzt oder einer Ärztin über das Internet reden.
    Dann braucht man den Arzt nicht treffen.
  • Man kann ein Zentrum für bestimmte Krankheiten machen.
    Zum Beispiel:
    Für seltene Krankheiten oder schwere Krankheiten.
  • Man kann mehrere Krankenhäuser in einer Region zusammenbringen.
    Dann können die Krankenhäuser zusammen arbeiten.
  • Man kann mehr Ausbildungs-Plätze für Ärzte und Ärztinnen machen.

Online-Portal für Anträge

Die Anträge für die Förderung sollen einfach bearbeitet werden.
Das soll über ein Online-Portal vom Bundes-Amt für Soziale Sicherung (BAS) passieren.
Das BAS soll auch Daten über die Förderung auf seiner Internet-Seite zeigen.
Die Daten sollen zeigen:

  • Was hat sich durch die Förderung verändert?
  • Wie läuft die Förderung ab?
    Die Daten sollen jeden Monat neu auf der Internet-Seite stehen.

Die Förderung soll für ein bestimmtes Projekt sein.
Das Projekt muss nach dem Gesetz richtig sein.
Das Projekt darf nicht vor dem 1. Juli 2025 anfangen.
Sie können aber schon vorher mit der Planung für das Projekt anfangen.

Der Bundesrat muss zustimmen

Der Bundes-Rat muss der Krankenhaus-Transformations-Fonds-Verordnung (KHTFV) noch zustimmen.
Das BMG will sich mit dem Bundes-Rat treffen.
Das BMG will das früher als geplant machen:
Schon am 14. Februar 2025.

Lese-Hinweis:
Es folgt ein Zitat von Heyo K. Kroemer in schwerer Sprache:
Heyo K. Kroemer ist Professor und der Chef von der Charité.

Er sagt:
Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor komplexen Herausforderungen. Die Krankenhausreform bietet die notwendige Basis, die Krankenhausstruktur an diese Herausforderungen anzupassen und die Finanzierung auf neue Füße zu stellen. Dabei erhält die Universitätsmedizin eine koordinierende Funktion. Dadurch schaffen wir mehr Vernetzung zwischen den Krankenhäusern und eine effizientere Verteilung der Patientinnen und Patienten. So kann in Zeiten des Fachkräftemangels die hohe Behandlungsqualität aufrechterhalten werden.

Das Zitat ist zu Ende.
Es bedeutet in Leichter Sprache:

Die Krankenhäuser in Deutschland haben viele Probleme.
Die Krankenhaus-Reform kann dabei helfen.
Die Krankenhaus-Reform ist ein neues Gesetz.
Das Gesetz soll die Krankenhäuser besser machen.
Zum Beispiel:

  • Die Krankenhäuser sollen besser zusammen arbeiten.
  • Die Patienten und Patientinnen sollen besser auf die Krankenhäuser verteilt werden.
  • Die Krankenhäuser sollen genug Geld haben.

Es gibt zu wenig Fach-Kräfte in den Krankenhäusern.
Aber die Patienten und Patientinnen sollen trotzdem gut behandelt werden.

Lese-Hinweis:
Es folgt ein Zitat von Volkmar Falk in schwerer Sprache:
Volkmar Falk ist Professor und der Chef von den Ärzten und Ärztinnen im Deutschen Herz-Zentrum von der Charité.

Er sagt:
Die moderne Herz-Kreislaufmedizin erfordert eine Subspezialisierung, die nur in Zentren mit hohem Fallvolumen realisierbar ist. Je mehr Eingriffe ein Team durchführt, desto besser wird es – und desto gezielter können spezielle Expertenteams für bestimmte Erkrankungen gebildet werden. Die mehrfach belegte Verbindung zwischen hohem Behandlungsvolumen und niedriger Krankenhaus-Sterblichkeit zeigt: Die Konzentration auf spezialisierte Zentren verbessert die Versorgungsqualität und rettet Leben.

Das Zitat ist zu Ende.
Es bedeutet in Leichter Sprache:

Die Medizin für das Herz und den Kreis-Lauf wird immer besser.
Dafür müssen die Ärzte und Ärztinnen sich auf bestimmte Sachen spezialisieren.
Das geht nur in großen Krankenhäusern.
In großen Krankenhäusern gibt es viele Patienten und Patientinnen.
Dann können die Ärzte und Ärztinnen viel üben.
Und sie können Teams für bestimmte Krankheiten machen.
Dann können sie besser helfen.
Man hat schon oft gesehen:
In großen Krankenhäusern sterben weniger Menschen als in kleinen Krankenhäusern.
Das heißt:
Die großen Krankenhäuser sind besser für die Patienten und Patientinnen.

Ein neuer Ausschuss

Es gibt auch eine neue Gruppe.
Die Gruppe heißt: Leistungs-Gruppen-Ausschuss.
Die Gruppe arbeitet beim Gemeinsamen Bundes-Ausschuss (G-BA).
Die Gruppe soll die Leistungs-Gruppen und Qualitäts-Kriterien besser machen.

In der Gruppe sind:

  • Vertreter von den Kranken-Kassen
  • Vertreter von der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft
  • Vertreter von der Bundes-Ärzte-Kammer
  • Vertreter von der Hochschul-Medizin
  • Vertreter von den Berufs-Organisationen von Pflege-Berufen.

Das macht der Ausschuss:

Der Leistungs-Gruppen-Ausschuss soll Empfehlungen machen.
Die Empfehlungen sind für die Leistungs-Gruppen.
Die Leistungs-Gruppen stehen im KHVVG.
Und die Empfehlungen sind für die Qualitäts-Kriterien von den Leistungs-Gruppen.
Die Empfehlungen sind für eine Verordnung.
Die Verordnung heißt: Leistungs-Gruppen-Verordnung.
Das BMG macht die Verordnung.
Und der Bundes-Rat muss der Verordnung zustimmen.

Das machen die Patienten-Organisationen:

Es gibt auch Patienten-Organisationen.
Die Patienten-Organisationen können bei den Treffen vom Ausschuss dabei sein.
Und sie können beraten.
Das kann auch der Medizinische Dienst Bund.
Der Leistungs-Gruppen-Ausschuss hat ein Büro.
Das Büro ist beim G-BA.

Das macht der Medizinische Dienst:

Es gibt verschiedene Leistungs-Gruppen.
Die Leistungs-Gruppen sind für alle Bundes-Länder gleich.
Für die Leistungs-Gruppen gibt es Regeln.
Die Regeln heißen: Qualitäts-Kriterien.

Der Medizinische Dienst prüft:
Halten sich die Krankenhäuser an die Regeln?
Das macht der Medizinische Dienst in allen Bundes-Ländern gleich.
Die Planungs-Behörden von den Bundes-Ländern sagen:
Welche Krankenhäuser sollen welche Leistungen machen?
Und welche Krankenhäuser bekommen Geld für die Leistungen?

Künstliche Intelligenz hat beim Übersetzen dieses Textes in Leichte Sprache geholfen.
Ein zertifizierter Übersetzer für Leichte Sprache hat den Text geprüft.

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