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Gesundheitsinformationen

Nur informierte Patientinnen und Patienten können sich souverän im Gesundheitswesen bewegen. Informationen erhalten die Patientinnen und Patienten nach wie vor in erster Linie von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt. Darüber hinaus bestehen Informationsansprüche gegenüber der jeweiligen Krankenkasse, zunehmend werden aber auch andere Quellen, wie beispielsweise Selbsthilfegruppen, PatientInnen-Beratungsstellen oder das Internet genutzt.

Informationen zu Gesundheits- und Krankheitsfragen sind insbesondere im Internet zahlreich vorhanden. Dabei sind große Qualitätsunterschiede festzustellen. Der Kooperationsverbund gesundheitsziele.de hat unter Beteiligung von Bund, Ländern und Akteuren des Gesundheitswesens eine Checkliste entwickelt, die es Ratsuchenden ermöglichen soll, Gesundheitsinformationen kritisch zu beurteilen.

Zur Verbesserung der Informationsmöglichkeiten von Patientinnen und Patienten hat die Bundesregierung zudem vielfältige Initiativen entwickelt und unterstützt. Beispielweise bietet das Institut für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen seit Februar 2006 auf seiner Internetplattform unabhängige, evidenzbasierte und geprüfte Informationen an, die sowohl einer breiten Öffentlichkeit als auch Fachkreisen gesicherte Informationen in allgemein verständlicher Form liefern. Gesicherte Informationen können Ratsuchende auch bei der Unabhängigen Patientenberatung erfragen.

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