Neue Präventionsansätze zur Vermeidung und Reduzierung von Suchtmittelkonsum

Das Bundesmodellprojekt „JUWELA – Junge und werdende Eltern leben alkoholfrei!“ befasst sich mit neuen Präventionsansätzen zur Vermeidung und Reduzierung von Suchtmittelkonsum in Schwangerschaft und
Stillzeit. JUWELA will dabei mit gezielten Maßnahmen eine nachhaltige Veränderung im Bewusstsein von
Multiplikatoren und von jungen Familien bewirken. Der Fokus des Projekts lag auf der Arbeit mit schwangeren Frauen und jungen Eltern sowie der Schulung von Multiplikatoren zum Thema „Motivational Interviewing“(MI). Hauptziel war die frühstmögliche Motivation werdender Mütter zur Alkoholabstinenz. Zudem sollten die Väter angeregt werden, ihr Trinkverhalten zu reflektieren und ggf. die Trinkmenge zu reduzieren. Durch das JUWELA Projekt sollte die Gefährdung des Ungeborenen durch den Suchtmittelkonsum der Mutter verringert bzw. vermieden werden und eine gesamte Förderung der Familiengesundheit wurde angestrebt.

Ziele für die Multiplikatorenarbeit war die Vermittlung von Informationen rund um das Thema „Suchtmittelkonsum in Schwangerschaft und Stillzeit, die Sensibilisierung für das Thema Sucht und die Vermittlung von Grundlagen der „Motivierenden Gesprächsführung“ (MI). In der Projektlaufzeit konnte ein tragfähiges Netzwerk mit allen relevanten Institutionen in Freiburg und den Landkreisen Emmendingen und Breisgau- Hochschwarzwald aufgebaut werden.

Das Projekt bestand aus verschiedenen Bausteinen:

  • Kooperation und Netzwerkarbeit,
  • Prävention und Multiplikatorenschulungen,
  • Öffentlichkeitsarbeit und
  • Einzelberatung und Begleitung (Gehstruktur).

Zentrale Aspekte stellen die JUWELA-Schulung für Multiplikatoren, die Auflösung der Komm-Struktur zur
Gehstruktur und der Gewinn von Frau Bärbl Mielich (MdL) als Schirmherrin des Projektes dar.

Kurzbericht Seiten: 3 Stand: Dezember 2012

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Stand: 01. Dezember 2012
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